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Warum ich den Manga ein paar Cent teurer machen musste

(English down below)

Der Preis für die Mangabände ist wohl kalkuliert und nicht einfach zusammengesponnen. Er setzt sich zusammen aus den Herstellungskosten für die Druckerei, meinen Arbeitsstunden, den Lebenshaltungskosten für mein Büro und Atelier, Verbrauchsgüter wie Stifte und Papier, Inflation und prozentuale Risikofaktoren, aufgerechnet auf die Verkaufszahlen vom letzten Verkauf. Ihr alle wisst, dass alles, was ihr habt, konsumiert und benutzt über die Zeit immer teurer wird. Lebenshaltungskosten, wie Nahrungsmittel, Strom, Miete und Wasser sind für euch gestiegen und ebenso für mich. Darüber hinaus verliert Geld durch die Inflation immer mehr an Wert. Das ist der Grund, warum man für ein Sparkonto Zinsen bekommt und warum jeder – einschließlich mir – seine angebotenen Produkte jedes Jahr etwas teurer machen muss, um den Geldwertverlust auszugleichen. Und gerade dieses Jahr kam nun auch etwas hinzu, das den prozentualen Risikofaktor sehr in die Höhe getrieben habt. Der Ausfall der Buchmesse hat ein wahnsinniges finanzielles Loch in meiner Kasse hinterlassen, wie ich im Livestream vom März ausführlich erklärt hatte. Noch dazu wohne ich in einem Bundesland, indem Selbstständigen nicht geholfen wird. Alle anderen Bundesländer bekommen rückzahlungsfreie Soforthilfen bis teilweise 9000 Euro. In Sachsen wurde lediglich ein Kredit bis 3000 Euro angeboten. Kleinstunternehmern, wie ich es bin, die jedes Jahr mit ihrem Einkommen gerade so auf Null kommen und keine Rücklagen haben, nützt ein Kredit aber herzlich wenig. Ob ich jetzt 3000 Euro Schulden habe oder in drei Jahren 3000 Euro Schulden habe macht keinen Unterschied. Das Problem bleibt das gleiche. Ein Kredit verschiebt das Problem lediglich. Das alles summiert hat mich dazu gebracht, den Preis der Mangas erhöhen zu müssen.

 

The price for the manga volumes is well calculated and not simply spun together. It is made out of the production costs for the print shop, my working hours, the cost of living for my office and studio, consumer goods such as pens and paper, inflation and percentage risk factors, calculated on the sales figures from the last sale. You all know that everything you posess, consume and use becomes more and more expensive over time. Living costs, like food, electricity, rent and water have increased for you and also for me. In addition, inflation is making money lose value. This is the reason why you get interest on a bank savings account and why everyone – including me – has to make the products on offer a little more expensive each year to make up for the loss in value. And just this year something was added that pushed the percentage risk factor very high. The failure of the book fair left an insane financial hole in my box office, as I explained in detail in March’s livestream. In addition, I live in a federal state in which the self-employed are not helped. All other federal states receive non-refundable emergency aid of up to 9,000 euros. In Saxony, only a loan up to 3000 euros was offered. A small business, like me, who just hit the zero mark per year and has no financial reserves, is of little use to a loan. It doesn’t make any difference whether I have a debt of 3,000 euros now or in three years. The problem remains the same. A credit just postpones the problem. All this added up made me have to raise the price of the manga.

 

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