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Mein Burn Out

Das hier ist alles andere als leicht für mich. Ich werde versuchen, so offen zu sein, wie ich nur kann und alles zu erzählen, was ich weiß. Solltet ihr am Ende noch Fragen haben, werde ich die gern beantworten.

Bevor die ersten schon Angst um Fourth Instance kriegen, sag ich gleich, Fourth Instance wird NICHT abgebrochen. Ich breche das Projekt nicht ab und ich beende es nicht. Die Arbeit daran wird weitergehen.

Gleich zu anfang, was ich hier jetzt erkläre hat

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Leipziger Buchmesse 2019 – “Foll Gernöh”

Es ist zwei Tage, nachdem die LBM und MCC ihre Pforten geschlossen hat. Ich habe aufgeräumt, Inventur gemacht, Rechnungen geschrieben und habe endlich ein bisschen Luft, um den Con-Bericht zu schreiben. Ich bin sehr gespannt, wie lang er wird. Ich versuche mich dieses Jahr mal kurz zu halten, versprechen kann ich nichts. Der Con-Vlog wird auf Youtube auch noch kommen. Misu hat alles Videomaterial von ihr und mir zusammengehäuft und wird sich bald an den Schnitt setzen. 

Bewerbung

Für mich begann die LBM schon letztes Jahr, als ich mich für den Stand beworben hatte und in eine Lostrommel mit tausend anderen Zeichnern geyietet wurde. Ich wusste, dass nur jeder vierte Zeichner auch einen Stand bekommt und die Warteliste ebenfalls sehr begrenzte Plätze hatte. Die Jahre vorher hat es schon nie geklappt und ich rechnete mir nicht gerade große Chancen aus. Eigentlich wollte ich mich gar nicht erst bewerben, aber ihr, meine lieben Leserleins, habt mir jede Menge Unterstützung angeboten und viele wollten, dass ich es UUUUNBEDINGT probiere.

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Telefongesellschaft dreht mir Kühlschrank an

Vielleicht erinnert sich der ein oder andere noch an meine Rage-Erfahrung mit einem bekannten Paketlieferdienst BPL. Ich habe eine neue Geschichte über eine bekannte Telefongesellschaft, nennen wir sie BTG.

Es began letztes Jahr im Oktober oder November, als da plötzlich mein Telefon anfing, Zicken zu machen. Meine Mama hatte mich versucht anzurufen. Sie konnte mich zwar hören, ich sie aber nicht. Da dachte ich, shit, Telefon kaputt. Naja, das Telefon war auch schon was an 10 Jahre alt oder so. Es hat sich den Ruhestand verdient.

Ich kaufe für teuer Geld ein neues Telefon, schließe es an, lade den Akku, bitte Misu um einen Testanruf und… gleicher Fehler. Sie kann mich hören, ich sie aber nicht. Hm. Blöd… Da muss es schon mit der Axt zugehen, wenn sowohl ein 10 Jahre altes, als auch ein brand neues Telefon von unterschiedlichen Marken beide zur selben Zeit den genau selben Fehler aufweisen.

Ich schlussfolgere, dass es nicht am Telefon liegt. Ich warte ein bisschen Zeit ab. Kann ja sein, dass sich das Problem von allein löst. Wackelkontakt oder Verbindungsprobleme. Vielleicht haben auch andere Mieter im Haus das Problem und die Hausverwaltung kümmert sich irgendwann.

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Wie man Mangas beendet – ZRPUE

Ich hatte vor Kurzem eine Unterhaltung mit einer Zeichnerin gehabt, die gerade erst in die Mangaka-Szene eingestiegen ist. Sie hat schon einige Mangas und Comics angefangen, aber ihr Problem ist, dass sie sie selten bis nie fertig stellt. Sie meinte, meist liegt es daran, dass ihr irgendwann die Zeit fehlt oder die Ideen ausgehen oder der Manga länger wird, als er sollte und sie plötzlich mehr Ideen hat, als sie umsetzen kann.

Ich kann diese Probleme alle komplett nachvollziehen. Meine ersten Mangaprojekte haben sehr vielversprechend angefangen, sind aber dann schnell im Sand verlaufen, manchmal schon nach 5 Seiten. Bei mir lag es dann meist an Faulheit oder verloren gegangenem Interesse an der Thematik.

Heute bin ich hauptberuflich Illustratorin und Mangaka. Mein Hauptwerk ist ein sehr langes Mangaprojekt, an dem ich nunmehr schon seit 7 Jahren arbeite, ohne Pause und ohne auch nur einen Gedanken daran, jemals aufzuhören.

Wie mache ich das? Woher kommt diese Disziplin? Warum verliere ich nicht das Interesse? Wie schaffe ich es trotz vieler Nebenprojekte immer pünkltich 8 seiten in der Woche zu liefern und alle vier Monate einen vollständigen Mangaband fertig zu stellen?

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Auch ein „Vielleicht“ muss bezahlt werden – Der Illustratoren-Pitch – Zeichner-Tipp #7

Vor Kurzem ist in der Gruppe folgende Frage aufgekommen. Ein Illustrator wurde von einem Kunden angeschrieben. Der Kunde möchte ein Buch veröffentlichen und braucht dafür ausreichend viele Illustrationen. Der Kunde möchte allerdings vorher erst sehen, ob der Illustrator mit den Zeichnungen auch seinen Geschmack trifft und bittet ihn, erst ein paar Probeillustrationen zu zeichnen. Wenn dem Kunden diese Probeillustrationen gefallen, dann bekommt der Illustrator den bezahlten Auftrag.

Für diese „Probeillustrationen“ bekommt der Illustrator selbstverständlich nichts bezahlt. Warum sollte er auch? Es sind schließlich nur „Probeillustrationen“. Die werden dem Kunden nicht verkauft und er wird sie auch nicht benutzen, es sei denn, der Illustrator bekommt am Ende tatsächlich den Auftrag. Also gibt es für Probeillustrationen auch kein Geld.

Verständlich, oder?

Nein!

Wo ist der Denkfehler?

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Künstler verhungert an Werbung

In den Kommentaren an einem meiner Tweets kam eine lange Diskussion auf, dass man Künstler nicht mit Werbung und Reichweite bezahlen kann und wie unverschämt es ist, die Arbeit eines Künstlers nicht finanziell zu honorieren. Aber warum ist das so unverschämt? Der Künstler profitiert doch von der Werbung. Viele sehen ihn und nehmen seine Dienste in Anspruch. Win Win. Ich möchte die Frage, warum Werbung als Zahlungsmittel sowohl sinnfrei als auch respektlos ist, gern in diesem Artikel klären.

Ich wende mich hierbei nicht nur an Kunden, um ihnen zu zeigen, wie wertvoll die Arbeit eines Künstlers ist, ich wende mich auch an die Künstler selbst, vor allem an die, die noch wenig Erfahrung mit Verhandlungsgesprächen haben und sich teils noch gar nicht bewusst sind, wieviel sie für ihre Arbeit verlangen können. Der Artikel ist aber nicht nur an Zeichner gerichtet. Ich richte mich an alle Freelancer, Texter, Fotografen, Journalisten, Dozenten, Musiker, Cartoonisten, Portraiteure, Illustratoren, Designer, Schneider, Webdesigner, Social Media Manager, und so weiter, die es nicht mehr hören können, wenn man ihnen Werbung als Bezahlung anbietet.

Erstmal muss ich hierbei definieren, was ich mit Werbung für den Künstler meine. Unter Werbung könnte man sich jetzt einen aufwendig produzierten Werbespot vorstellen, der einzig von dem Künstler handelt und alle halbe Stunde zur Primetime an die direkte Zielgruppe ausgespielt wird.

Ganz kalt.

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