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60 Minuten Nichtstun

Was passiert mit Dir, wenn Du eine Stunde lang nichts tust?

Würdest du dich langweilen? Würdest du auf deinem Handy rumtippen? Würdest du Musik hören? Würdest du einschlafen? Würdest du dich sogar davor fürchten, eine Stunde lang nichts zu tun?

Mich würde das mal interessieren. Wer Bock hat kann einfach mal mitmachen.

  

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9 Gründe gegen einen Zeichnerstand

9grünDie Connichi steht kurz bevor und auch die LBM ist irgendwie ganzjährig ein Thema, nicht nur unter Besuchern und meinen Lesern, auch unter Zeichnern. Ich werde gerade in letzter Zeit gehäuft gefragt, ob ich denn auf diese und jene Convention komme und ob ich Fourth Instance dort verkaufe. Die Antwort: Nein, tue ich nicht. Meine Stammconvention, die MCC auf der LBM, besuche ich noch immer als Cosplayfotograf, aber ansonsten gehe ich allerhöchstens noch spontan auf Conventions, wenn es sich anbietet.

Aber warum? Es gab eine Zeit, da hatte mein Tourplan 7 Conventions im Jahr und jetzt 0. Was ist passiert?

Grund 1 – Ich bin allein

Wisst ihr eigentlich, wie das ist, wenn man ganz allein am Stand sitzt? Erstens ist es ziemlich schwierig zu händeln.

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15 bescheuerte Argumente warum ihr eigentlich auch für umsonst arbeiten könnt

artieklarguemnteMeine lieben Künstler-Kollegen, habt ihr auch schon mal Argumente gehört, warum man euch für eure Arbeit nicht oder weniger bezahlen will? Denkt ihr vielleicht auch, an den Argumenten könnte was dran sein und geht deswegen mit dem Preis runter oder macht es ganz umsonst? Ich hatte vor Kurzen wieder eine Unterhaltung über genau dieses Thema. Mir sind immer mehr Situationen durch die Gedanken gesprungen, in denen Kunden teilweise recht seltsame Vorstellungen der Argumentation hatten, warum sie einen Künstler gerade SO vergüten sollten. Ich erklär euch daher jetzt an 15 “noch NIIIIE” gehörten und “völlig aus der Luft gegriffenen” Argumenten von Kunden, warum eure Preise gerechtfertigt sind.

1. “Wir können dir nichts bezahlen, aber diese Arbeit macht sich gut im Lebenslauf.” – Es macht sich nicht gut, wenn deine zukünftigen Arbeitgeber oder Kunden sehen, dass du deinen eigenen Wert nicht kennst.

2. “Andere Künstler arbeiten auch für so wenig oder sogar gar nichts.” – Professionelle Künstler nicht. Wenn ein Kunde Arbeit für umsonst will, kann er sich in Foren gern nach Hobbykünstlern umsehen, muss dann aber auch damit leben, dass Hobbykünstler sich nicht an Verträge, Absprachen, Deadlines oder Vorgaben halten müssen. Professionalität kostet Geld. Ende.

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An alle Künstler: Lasst euch nicht verarschen!

artikelkünstler

„Hey, du hast mich operiert, meine Steuererklärung gemacht, meinen Fall vor Gericht verteidigt und meinen Rasen gemäht. Danke schön 🙂 … Wie, ich soll dich dafür bezahlen? Aber du hast das doch gern gemacht. Warum verlangst du Geld für etwas, was du gern machst?“

Weil es Arbeit ist! Es ist Arbeit, die Steuererklärung von jemandem zu machen oder ihn medizinisch zu behandeln. Es ist Arbeit, für jemanden den Rasen zu mähen oder das Haus zu putzen. Und stellt euch vor, ein Bild zu malen…

…ist ebenfalls Arbeit.

Ich habe vor Kurzem einen Eintrag in einer Gruppe kommentiert, in der ein Hobbykünstler beschrieben hat, wie er von jemandem angesprochen wurde, ihm seine Motive zu überlassen, die er für Merchandise-Verkauf benutzen will. Vergütung für den Hobbykünstler? Nichts.

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Knurpsis 2.0

Schönen guten Morgen <3

Die hutzlige Weihnachtszeit ist wieder angebrochen und da ich absolut kein Fan von Plätzchen bin, aber Mega-Fan von der Weihnachtsbäckerei bin, hatte ich letztes Jahr dahergesinnt, wie ich dieses Dilemma lösen könnte. Die Lösung: Knurpsis. Und dieses Jahr mache ich sie natürlich wieder.

Hier ein paar praktische Tipps:

Und hier nun das Rezept für alle, die Knurpsis auch gern backen… kochen… kühlen wollen 🙂

5 Tafeln Vollmilchschokolade
Ein Packung Gewürzspekulatius
Zimt

Die Schokolade kommt in einen Topf, der auf einen Herd, den auf die niedrigste Stufe stellen. Während die Schokolade vor sich hinschmilzt immer mal wieder umrühren. Den Spekulatius in eine Tüte und so lange mit dem Hammer drauf rumkloppen, bis die Krümel nicht mehr krümliger werden. Wenn die Schokolade vollständig flüssig ist, die Spekulatiuskrümel reinschütten, mit ein bisschen Zimt nachwürzen, Herd aus und umühren bis alles eine homogene Masse geworden ist. Auf ausgerolltem Backpapier kleine Häufchen aus der Schokoladen-Spekulatius-Masse türmen (je flacher desto desser, lässt sich später leichter abbeißen) und die Häufchen für 2 Stunden in den Kühlschrank. Fertig 🙂

Dosierung: auf eine Tafel Schokolade passen etwa 6-7 Stück Spekulatius.

Übrigens haben sich schon ein paar tapfere Köche an dieses Rezept gewagt <3

knurpsis

Lust bekommen, Knurpsis zu machen? Ich würd mich über ein Foto vom Ergebnis freuen

Hier noch der Spaß vom letzten Jahr:

Viel Spaß beim Backen und fröööööööhliche Weihnachten

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