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LFDW6

Vorweg: Ich liebe euch hart, ich schreibe keinen Hate, das hier ist meine subjektive positive und auch kritische Einschätzung.

 

Die Pre-Show

Die war unfassbar UNFASSBAR gut! Wirklich, das meine ich absolut ernst. Dieser Blick hinter die Kulissen, der nicht einfach mal ein kurzer Kameraschwenk ist, sondern wirklich lang und ausführlich gemacht wurde, war einfach super. Zu wissen, wie es hinter den Kameras aussieht, wie die Location aussieht, wer überhaupt die ganzen Gesichter sind, die zum Team gehören, wie das Catering aussieht, einfach alles! Es lässt einen noch mehr Teilhaben an dem ganzen Aufwand, der dahinter steht. Man steckt noch viel mehr in der Sache drin, fühlt sich eingebunden in den Prozess und als kleiner Teil davon. Frodo hat darüber hinaus auch eins A moderiert. Respekt an ihn, das war echt prima. Ich bitte auf Knien darum, dass das nächste Jahr nochmal kommt.

 

Spendenziele

Die fand ich knuffig und eine gute Idee. Hat Press Heart ja damals auch gemacht und ich fand das klasse. Allerdings war es ein wenig durcheinander und undurchsichtig. Gibt ein bisschen Abzug in der B-Note. Plant es vorher einfach ein bisschen besser. Ich hatte den Eindruck, als hättet ihr euch das so nebenher überlegt, aber vorher gar nicht so richtig geplant, was bei welchem Spendenziel überhaupt gemacht wird.

 

Der Gong und die Lenkratte

Du meine Güte, denkt doch bitte an die Lampe. Die ist essenziell XD Außerdem bin ich riesiger Fan von der Lenkratte. Warum hatte die so wenig Screentime? Kann ich gar nicht verstehen. Bitte mehr Screentime für die Lenkratte. Oder noch besser gebt ihr einen ganzen Slot. Setzt sie nachts um 3 vor ein Youtube Video und spielt gruslige Musik. Mehr Lenkratte. Wir brauchen mehr Lenkratte.

 

Links

Es würde für viele die Sache sicher wahnsinnig erleichtern, wenn ihr die Links zu den einzelnen Streams auf Twitch und Youtube und auch die Multistreams etwas prominenter auf der Webseite ausstellen könntet. Ich muss jedes Jahr erneut nach den Lesezeichen suchen oder mir welche basteln.

 

Lieblings-Slots

  • Wie schon gesagt die Pre-Show.
  • Loop für die Welt, wie immer eins meiner Highlights.
  • Ich fands schade, dass Werwolf und Visage zur gleichen Zeit stattgefunden haben. Selbst Multistream ging da nicht, weil man bei beiden zuhören können musste. Ich liebe halt beides, aber ich musste mich da für eines entscheiden. Entweder Chaos-Anschuldigungen oder Hocker-Action. Hab’ mich letztendlich für die Hocker-Action entschieden, aber den Werwolfslot muss ich dringend noch nachsehen.
  • Zocken mit Brammen war super.
  • Die Gamingnight mit Frodo ist etwas, das ich angenehm einfach so laufen lassen kann.
  • Für Säureminen bin ich extra früher aufgestanden und habe jede Sekunde genossen.
  • Ich hätte die Brettspiele auch super gern gesehen, aber es kommt nunmal nichts gegen Säureminen an.
  • Und Speedrun mit Dennsen war richtig gut!

 

Slots, die ich vermisst habe

  • Ich finde es mega schade, dass Fewjar nicht da waren. Ist natürlich verständlich warum, aber tatsächlich hat etwas gefehlt.
  • Mir hat auch ein Overwatch Slot gefehlt. Ich nehme jetzt einfach mal frech an, dass Frodo 4 uhr nachts Overwatch gespielt hat, aber es wäre auch schön gewesen, einen Overwatch Slot zu haben, wenn ich nicht gerade todmüde bin.
  • PUBG hat mir auch ein bisschen gefehlt.
  • Generell etwas kompetitives oder Matches unter den Mods.
  • Mir hat dieses Mal sehr mein Vikings-Frühstücks-Slot mit Flo gefehlt und irgendwie auch ein bisschen Trials.
  • Ich kann mich grad nicht mehr erinnern, wurde Mario Party gespielt? Wenn nein, dann war das ein herber Verlust.
  • Pen and Paper habe ich aus bekannten Gründen bewusst nicht geschaut, obwohl ich in den Jahren zuvor davon immer riesiger Fan war und die Aufzeichnungen auch hinterher immer wieder gerne nochmal angeschmissen habe, aber wenn sich da gewisse Dinge nochmal ändern, schau ich bestimmt auch gern wieder zu.

 

Freitag auf Samstag

Ich fand Freitag auf Samstag eher semigeil muss ich gestehen. Wenn schon 24h dann wäre Samstag auf Sonntag besser gewesen, rein aus Arbeits- und Organisationsgründen, vorallem für die Leute, die Freitag Abend oder Samstags arbeiten müssen. Aber ich nehme mal an, dass der Beginn Freitag von euer Seite aus organisatorisch besser war.

 

24h vs 48h

Ich habe mir die Kommentare durchgelesen und eingefangen, dass der Großteil absolutes Verständnis dafür hat, dass ihr auf 24 Stunden runtergegangen seid. Die meisten von euch haben Kinder, Verpflichtungen, niemand wird jünger und allgemein wolltet ihr mehr eine Essenz der 48h haben. Andererseits geht die Veteranen-Meinung auch dahin, dass sich 48h besser angefühlt haben, bzw 24h zu wenig waren. Klar, einerseits ist das natürlich die Gewohnheit. Man kennt und liebt seinen 48h-Stream. Für mich fühlten sich die 24h viel zu kurz an und so, als würde etwas fehlen. Ich konnte erst mit dem Finger nicht drauf deuten, aber dann hat mich – es tut mir so leid – das Musikvideo von Last Christmas drauf gebracht. Es fühlt sich an, wie ein Wochenende mit Freunden. Lasst es mich erklären.

Schon Tage vorher bereitet man sich auf den Stream vor. Man hält sich den Termin frei, verabredet sich mit Leuten, mit denen man den Stream zusammen schauen will, kauft Knabbereien, präpariert die Sofaecke. Es ist, als würde man sich auf eine Reise vorbereiten. Dann beginnt am Freitag Abend der Stream, das ist als würde man sich mit seinen Freunden Freitag Abend nach der Arbeit/Uni/Schule in einer großen Gruppe am Bahnhof treffen und mit ihnen in eine dreitägige Reise aufbrechen. Alles ist noch aufregend und durcheinander, alle sind fit und gut gelaunt und voller Adrenalin, sowohl die Mods, also auch das ganze Team, also auch alle im Chat und dieses Gefühl transportiert sich zum Zuschauer, zumindest geht es mir so. Ich bin immer hardcore gehyped und freu mir den Arsch weg. Ich hab Knabbereien am Start und schnuffel in die ersten Stunden vom Stream.

Bald wird es Nacht und man ist jetzt schon viel länger wach als sonst, aber das darf man ja auch, es ist etwas besonderes. Man lacht viel, man ist gut unterhalten, man hat das Gefühl, noch nicht ins Bett zu wollen, egal wie müde man ist. Es wird um eins, um zwei, um drei und langsam wird die Müdigkeit spürbar, bei den Freunden, beim Chat, bei den Mods, beim Team. Es stellt sich eine allgemeine Gemütlichkeit ein. Der Stream wird ruhiger und man schleicht dann doch langsam ins Bett. Manche sind schon ins Bett gegangen, manche machen knallhart durch. Jeder, wie er will, aber alle sind trotzdem noch irgendwie zusammen, weil jeder weiß, der Stream ist noch da und alle anderen irgendwie auch. Es gibt einem ein angenehm sicheres Gefühl, dass morgen wieder geil wird und man morgen einen ganzen kompletten Tag und noch so eine chaotische Nacht zusammen mit diesem Haufen liebenswerter Menschen verbringen kann.

Am nächsten Tag wacht man früher auf, als man denkt, schmeißt sofort den Stream wieder an, schaut in gequält müde Gesichter und begrüßt die ersten Leute im Chat oder auf Twitter, die entweder immer noch oder wieder am Start sind. Die gleichen Nasen wie gestern, ist ja klar, wir sind ja alle auf der gleichen Reise. Man lässt den Stream den ganzen Tag über laufen, unterhält sich mit Leuten im Chat, postet dumme Dinge auf Twitter oder Insta, freut sich mit anderen, lacht mit ihnen, diskutiert mit ihnen, erlebt mit ihnen zusammen einen weiteren spaßigen Tag, macht mit ihnen die zweite Nacht durch und ist am dritten Tag noch kaputter. Aber es ist eine angenehme Art von kaputt. Es ist wie mit Freunden die Nacht durchgemacht zu haben und am nächsten Tag von der tollen Zeit zu reden und das Gefühl mit einander zu teilen. Dabei hat man Samstag noch den ganzen Tag und noch eine wundervolle Nacht vor sich und freut sich, dass man so viel Zeit mit der Community und mit euch verbringen kann.

Gerade die Morgen-Slots sind mir die Jahre über am meisten in Erinnerungen geblieben. Ich hab da immer den Gaming-Stream laufen lassen, Kakao getrunken, ein warmes Brötchen geknurpst, mich in eine Decke gewickelt und was gemalt. Es war wie Urlaub.

Sonntag morgen stellte sich dann das schöne Gefühl ein, dass es die letzte Nacht ohne Schlaf ist und man danach wieder in die Normalität gleiten kann. Man weiß, heute ist es vorbei, die letzten Stunden brechen an. Man lässt die letzten zwei aufregenden Tage nochmal an sich vorbeiziehen und genießt die finalen Slots auf dem Weg zur Zielgeraden. Man hatte drei Tage eine unfassbar gute Zeit auf dieser kleinen Reise in einer wundervollen Community. Dann kommt das grandiose Finale, man verabschiedet sich und jeder geht kaputt aber glücklich seiner Wege. Diese kuschlige Community-Zusammengehörigkeit motiviert auch immer wieder erneut zum Spenden und Mitmachen.

Hingegen die 24h haben sich nicht so richtig angefühlt, wie eine Reise mit Freunden, eher wie ein sehr in die Länge gezogenes Event, das so lang gar nicht hätte sein müssen. Vielleicht ist das auch nur mein Eindruck, weil ich diese 48h so sehr gewöhnt bin, aber als Samstag um 9 alles vorbei war, blieb irgendwie ein leeres Gefühl zurück, als würde man erwarten, dass noch was kommt oder als hätte man einen Tag übersprungen und es wäre Sonntag. Für mich hat es sich komisch angefühlt.

Um mal aber auch die andere Seite zu beleuchten, mehr als 48h ist tatsächlich zu viel des Guten. Der Press Heart Stream ist ja damals 72 Stunden gelaufen und das war wieder eher seltsam. Das hat sich auch nicht wirklich angefühlt wie eine Reise mit Freunden, eher wie eine Dauerfernseh-Show, die da halt lief. Bei 48h hat man das Gefühl, etwas zu verpassen, wenn man wegschaltet (und das meine ich positiv). Bei 72h hat man eher das Gefühl, es ist wie eine laufende Fernsehshow und es ändert nichts, ob man jetzt einschaltet oder nicht. 48h ist irgendwie so die perfekte Länge sich fallen zu lassen und es zu genießen, aber auch nichts verpassen zu wollen.

Vielleicht könnte man nächstes Jahr eine Art Kompromiss finden zwischen “Drei Tage kuschlige Community-Reise” und “Leude, ich hab Familie und Rücken”. Statt 48h nur 36h mit längerer aber unmoderierter Pre- und After-Show. Oder Nachts zwischen zwei und sechs Uhr den Stream unmoderiert lassen (bzw in der Zeit, in der am wenigsten Zuschauer da sind). Rick hatte ja auch schon gemeint, dass in der Nacht kaum jemand spendet und die nächsten Spendenschwünge erst gegen um 9 kommen. Ihr dürft auch nicht vergessen, dass die wenigsten (sowohl Mods als auch Zuschauer) 24h oder 48h live-Content komplett durchhalten. Oder man könnte Mods, die Familien haben längere Pausen geben, sodass die auch mal für mehrere Stunden bzw zwei halbe Tage nach Hause können und andere Mods übernehmen lassen in dieser Zeit. Ich glaube, von der Community verlangt niemand, dass die 6 Hauptmods das gesamte Wochenende permanent da sind. Ich hab jede Menge anderer Slots super gerne gesehen, die nicht von den Hauptmods besetzt wurden. Von daher, setzt euch nicht unter Druck. Vielleicht könnte man auch generell andere Teams mit ins Boot holen, zum Beispiel die Rocket Beans, die die Hälfte oder ein Drittel der Slots und Schichten in der Technik übernehmen.

 

After-Show

Find ich generell immer geil eine After-Show zu haben, selbst wenn sie unmoderiert ist und eigentlich nur aus einer Kamera und wenigen Leuten besteht, die abbauen oder sich unterhalten. Es ist auch angenehm für uns als Zuschauer, denn die Show ist vorbei, aber irgendwie ist sie nicht so richtig vorbei. Wenn eine Show, ein Event oder etwas dergleichen vorbei ist und so abrupt aufhört, dann fühlt man sich danach irgendwie allein gelassen in der kalten Welt. Das bunte Glitzern ist vorbei und man wird knallhart in die kalte Realität gekickt. Eine After-Show ist Balsam für die Seele, denn sie sagt “hey, die Show ist vorbei, aber bleib doch ruhig noch ein bisschen sitzen, unterhalt dich mit Leuten, trink vielleicht noch was, lass den Abend schön ausklingen.” und genau das wurde ja auch gemacht. Viele haben sich im Chat nach der Show noch unterhalten. Ich war auch noch dabei, hab Screenshots gemacht, auf Twitter gelesen und gepostet. Das ist wie bei den Pen&Paper Folgen von Kerkerkram. Die spielen 5 bis 6 Stunden, hören nach dem Spiel aber nicht auf, sondern labern nochmal etwa eine Stunde, lassen das Abenteuer Revue passieren, vergeben Punkte, leveln, reden und lassen den Abend schön ausklingen. Es ist einfach angenehm nicht gleich einfach aus dieser kuschligen Welt gekickt zu werden. Schade fand ich nur, dass die After-Show bei euch keinen Ton hatte Da hätte ich mir dann doch zumindest ein bisschen Musik gewünscht oder zumindest die Geräusche vom Abbau. Dennoch, sehr süß und bitte nächste Jahr wieder.

So, ich denk das reicht so ein bisschen. Ich liebe euch hart!

()_()
(oo )N

HasiAnn

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5 Pen and Paper Spieler

Vielleicht erinnert sich noch jemand an meinen 5 Pen and Paper Spielleiter Artikel. Und nachdem ich… ähm… oft… darum gebeten wurde, kommt jetzt Teil 2: 5 Pen and Paper Spieler. Wie auch beim vorherigen Artikel: Etwaige Gemeinsamkeiten mit realen Spielern sind Rainer Zufall. Das alles ist nur lustig gemeint. Ich will damit niemandem auf den Schlipps treten. Ich bin riesiger PnP Fan. Liebe für die Welt <3

Die ehrgeizige Power

“Looten und Level, ihr Spacken!”

Sie ist nicht aufzuhalten. Sie beißt die Zähne zusammen und zieht es durch. Ein Feind? Der wird umgehaun? Ein Freund? Der wird auch umgehaun, wir brauchen die XP. Keine Hitpoints mehr zum kämpfen? Dann wird auf dem Bauch weitergekämpft. Ein Dungeon? Der wird gelootet? Eine Kiste? Die wird gelootet.

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5 Pen and Paper Game Master

Ich habe jetzt schon so einige Pen and Paper Sitzungen erlebt, verschiedene Spieler, verschiedene Spielleiter, und langsam sehe ich Muster in deren Handlungsweisen. Hier folgt nun meine Liste von 5 Pen and Paper Spielleitern. 
PS: Etwaige Gemeinsamkeiten mit realen Spielleitern sind Rainer Zufall.
PPS: Das alles ist natürlich nur lustig gemeint. Ich will damit niemandem auf den Schlipps treten. Ich bin riesiger Pen and Paper Fan. Liebe für die Welt <3

Der knuddelige Allwissende 

“Du kriegst ‘n Erfahrungspunkt”

Er weiß einfach alles. Er kennt jeden Winkel in der Welt, jedes Dorf mit Namen, jeden Einwohner aus diesem Dorf mit Hobby und Schuhgröße. Ihm klebt das Regelwerk im frontalen Cortex und die Lore an der Innenseite seiner Augenlider. Alles notiert er sich, nichts vergisst er je. Er ist Improvisationstalent wenn es darum geht, neue Situationen, Charaktere oder Plottwists zu kreieren ohne Netz und doppelten Boden. Er hat eine knuffige Art, mit seinen Spielern umzugehen. Selbst Misserfolge, dumme Ideen oder

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Thabor – ein geiles PnP

 

Oh mein Gott. Oh mein fucking Gott, ist dieses PnP (Pen and Paper) genial. Ich liebe es. Und ich schlüssel mal auf, warum ich es so sehr liebe.

Das Thema

Ich geb zu, ich bin momentan sehr vom Magier-Thema gehyped. Thaumcraft hat mich dazu angestiftet und jetzt kann ich nicht mehr damit aufhören. Aber ich bin auch unglaublich dankbar dafür, dass es endlich wieder etwas gibt, das mich inspiriert und motiviert. Seit mehr als einem halben Jahr hat mir das gefehlt. Magie ist ein wundervolles Thema und ich war schon Feuer und Flamme, als Florentin blicken ließ, dass das Dreh- und Angelpunkt seines neuen PnP werden wird.

Prolog und Intro

Fantastisch. Die Zeichnungen, die Musik, der Text, der Sprecher. Als ich das Intro das erste Mal gesehen habe, war ich total geflasht. Es hat von der ersten Sekunde an Stimmung gemacht und ich hab direkt mehrmals Gänsehaut bekommen. Ich hab auch das Video von Krogi gesehen, in dem er eine Stunde gezeigt hat, wie er das Intro vertont hat, was das Ganze noch epischer machte, als es ohnehin schon war.

Die Lore

Aber nicht nur die Thematik finde ich ansprechend. Ich finde die Lore sehr gut gewählt und passend für die Welt, die Historie und den Hintergrund. Es ist völlig nachvollziehbar, warum die Dinge passieren, wie sie passieren. Magie und Magiergruppen wurden verboten, weil sie der Obrigkeit Angst gemacht haben, da man ihre Fähigkeiten nicht verstand und noch weniger kontrollieren konnte. Magier sind eher vom Volk verachtet, weil sie nur unter dem Druck des Krieges in die Gesellschaft integriert wurden. Die Akademie hat so strenge Regeln, weil sie wissen, dass Magier entweder perfekt sind oder auf dem Abstellgleis, sowohl in der Gemeinschaft, als auch in der Gesellschaft. Den Magiern werden bei Versagen die Fähigkeiten entzogen, da ein unfertiger, unbeholfener Magier schnell für Chaos sorgen kann und die Magier dann allgemein Gefahr laufen, wieder aus der Gesellschaft ausgestoßen und verfolgt oder gar getötet zu werden. Und so weiter und so fort. Es ist alles logisch gebaut und in sich stimmig. Das mag kleinkarriert von mir wirken, aber ich bin Mangaka für Langzeitprojekte. Ich MUSS Geschichten so bauen, dass jedes Zahnrad perfekt in das andere greift, daher fallen mir solche Dinge auf.

Die vier Spieler

Gott, wie ich sie liebe. Jeden einzelnen, sowohl als Charakter, als auch als Spieler, als auch als Gruppe. Ich liebe ihre kreativen Stärken aber noch mehr liebe ich ihre noch kreativeren Schwächen. Keiner von denen ist auch nur annähernd so gut wie er sein soll und alle sind vollgepumpt mit Fehlern. Die Dynamiken, die sich daraus ergeben glänzen einfach nur und sind unterhaltend bis in die letzte Minute.

Marah

Bei ihrem Charakter dachte ich als erstes, er macht keinen Sinn für die Gruppe. Das starke Mädel, der Möchte-Gern-Haudrauf. In jeder männerdominierten Runde voller Kämpfer und Poser hätte ich sofort gesagt, eine halbstarke Ivy macht dort keinen Sinn. Bitte nicht schon wieder die standardgenerierte hübsche, starke Elfin. Aber in einer Runde voller unfertiger Schüler, die alle nicht so richtig wissen, was sie tun und ihr Maul nicht aufkriegen, ist Ivy direkt ein angenehmes Gegengewicht, die sich behaupten kann und Dinge tut, bevor sie verfaulen. Ich mag ihre Tollpatschigkeit, mit ihren Entscheidungen auch mal daneben zu liegen. Und ich wusste bis zum heutigen Tag nicht, was ein Beutelteufel ist. Wieder was gelernt.

Gunnar

Holy shit, diese Katastrophe auf Beinen. Mehr als einmal hab ich gebrüllt: „GUNNAR, HALT DEINE KLAPPE!!!“, als Fuchstreu mal wieder unversehends die Wahrheit ausgeplappert hat oder aufgrund seiner Schüchterheit oder Feigheit ein dummes Ding nach dem anderen lostritt. Deswegen hatte ich auch in den Tweet geschrieben, es wäre so geil, würden Hauke und Gunnar bei der nächsten Runde nebeneinander sitzen. Fuchstreu ist ein genialer Charakter und sorgt einfach für Chaos durch seine Schwächen. Wie oft hätte ich Screenshots von Bombastus’ grimmigem Gesicht und Fuchstreus Reaktion machen können. Damit hätte man eine Wand tapezieren können.

Miri

Endlich endlich endlich endlich ist Miri als Spielerin dabei. Das war überfällig. In Beards war sie als NPC schon so fantastisch und nimmt das direkt mit als Spielerin. Und dann spielt sie diese miese, rechtschaffene Streberin Hortensia, die vor allen und jedem kuscht, den Kopf einzieht und am liebsten nur tun würde, was man ihr sagt. Ich rieche Characterdevelopment in seiner schönsten Form.

Hauke

Ich wollte mich nach dem Hängi mit Florentin echt nicht weiter über das PnP spoilern lassen und wusste bis zum Schluss nicht, wer die Spieler sein werden. Ich war echt aus dem Häuschen, dass Hauke dabei ist. Ich hatte ihn beim Call of Cthulhu PnP mit Pegasus Spiele schon in Aktion erlebt und fand ihn da schon grandios als Spieler. Ich wurde auch bei Thabor nicht enttäuscht. Ich liebe vorallem Bombastus’ Signature Move: den halbgaren Peter Pan und Wal-Spritzwasser im Hintergrund.

Der Spielleiter

Florentin ist als Spielleiter unfassbar gut. Ich bedaure es ein wenig, dass ich noch keine Zeit hatte, Animal Squad nachzuholen. Seine Art, zu erzählen, zu führen und zu leiten sind grandios. Nicht zu vergessen sein Schauspiel als NPCs. Ich erinner mich noch an ihn als Karamell Knusper Crunch in Space, wie sehr ich sein Schauspiel geliebt habe. Man nimmt ihm einfach jede Rolle, jeden Dialekt und jedes Gestikulieren ab. Die Kämpfe sind auch extrem dynamisch, dadurch dass Florentin keine Zeit zum Nachdenken lässt. Er fragt, was der Spieler tut und zählt dann von fünf runter. Mach was oder stirb lautet die Devise und wenn nix kommt, kommt nix. Das setzt den Spieler natürlich in einer Situation, in der man schnell handeln muss, wahnsinnig unter Druck, aber es schaff auch eine Art Realismus und Dynamik, sodass ein Kampf wirklich passiert, wenn er passiert. Ich mag das total und ich merk selbst, wie ich dann anfange, auf den Fingernägeln zu kauen.

Die Kämpfe

Normaler Weise sind Kämpfe, ich sag mal, recht vorhersehbar. Also ich meine damit nicht den Ausgang, sondern eher im Sinne von, es gibt den Tank, den Krieger, den Fernkämpfer und den Assassine. Der eine kann gut einstecken, der zweite kann gut austeilen, der dritte ist gut aus der Distanz und der vierte macht den Angriff aus dem Hinterhalt. Wenn ein Magier dabei ist, ist das meist der Fernkämpfer für Flächenschaden oder der Heiler. Im Prinzip sind die Rollen verteilt und dann zählen die Würfel. Bei Thabor allerdings gibt es NUR Magier. Und nicht nur das. Es sind Magier in der Ausbildung, die alle gesegnet sind mit unfassbar vielen Schwächen und unfassbar wenig Wissen. Sie können ein zwei Sachen gut und der Rest… naja… muss ma sehen. Ein Kampf kann also nicht dominiert werden durch eine primäre Kampffähigkeit, sondern durch Kreativität. Aus dem Grund fand ich auch Geronima in Beards so genial. Sie war nicht der typische Kämpfer, sondern sie musste sich was einfallen lassen, um im Kampf zu funktionieren. Nils hat seine mythische Täuschung absolut kreativ gespielt. So ähnlich ist es hier mit den vier Magiern. Bestes Beispiel ist der letzte Kampf auf dem Schiff. [Achtung Spoiler] Der Unruhestifter will ernst genommen werden und greift einfach mal so den Bulli mit einem Blitz an. Der Bulli ruft die Wachen. Der Angsthase will einen Vergessenszauber auf den Bulli wirken, damit der vergisst, was passiert ist und die Wachen nicht mehr ruft. Geht nicht, weil der Bulli ein starker Bulli ist und der Angsthase halt ein fucking Angsthase. Die durchsichtige Streberin hat nur den tollen Einfall, den Unruhestifter für seine Tat büßen zu lassen, was die Sache eigentlich nur verschlimmert hätte. Die Tierfreundin kann nicht kämpfen, springt ins Wasser und wird zum Wal, damit die vier wenigstens flüchten können. Ende vom Lied: Der halbe Hafen wird zerstört. In der Art funktioniert jeder Kampf und das macht die Kampfe kunterbunt, kreativ und absolut unvorhersehbar.

Alles in allem kann ich nur sagen, Hut ab, das war wirklich gut und ich freue mich auf eine neue Runde, auf dass sie genauso gut oder noch guter ist, als die vorherige…. keine Druck.

()_()
(oo )o
HasiAnn

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Hasi stellt vor: Fuchsmädchen

Heute stelle ich euch Fuchsmädchen vor.

Fuchsmädchen, mit gebürtigem Namen Anja Fuchs, ist Mangaka aus Leidenschaft. Ich habe die Dresdnerin auch in Dresden kennengelernt, auf der DeDeCo 2014. Wir saßen zusammen mit Nevis am Samstag Stand an Stand, sind am Sonntag auch geschlossen zwei Tische weitergezogen. Es war die ganze Zeit sehr kuschlig und unterhaltsam mit ihr.

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Anjas Stil ist sehr Manga-like, große Augen, knallige Farben, ausschweifende Frisuren, Sparkle überall. Ich liebe es <3 Sie zeichnet sowohl Jungs als auch Mädchen, meist mit Öhrchen und Schweif, sehr fantasievolle, naturbezogene und dennoch farbkräftige Bilder.

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Darüber hinaus streamt sie auf Picarto, zeichnet vor Livecam Bilder und kommentiert.

Liebe grüße an dich, Fuchs, und bleib so cute wie du bist.

Wer sich gern ihre Arbeiten und ihr akutelles Schaffen ansehen möchte, für den habe ich ihre Kanäle verlinkt.

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Animexx

Picarto

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Hasi stellt vor: Mysano

Heute stelle ich euch eine Zeichnerin auf Pro-Level vor. Mysano.

Ich habe Mysano auf einer Connichi kennengelernt, als ich 3 Tage mir mit ihr einen Tisch geteilt habe und schon da habe ich ihre Zeichnungen gesehen und woooooooooooaaaaaaaaaahhhhhhhh ffffffffuuuuu—

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Hasi stellt vor: Nevis

Heute stell ich euch Marie Nevis vor.

Die eher ruhige Zeichnerin stammt aus Dresden, studiert jetzt in Berlin. Ihr Zeichenstil ist genau wie sie, ruhig und bodenständig, ohne viel Primborium und knallige Farben. Entspannte Gesichter, gedeckte Töne, leichte Details, definierte Lines und Spiel mit Licht und Schatten.

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Ihre Werke stellte sie auf Facebook aus, hat die Seite aber seit Oktober 2015 stillgelegt. Allerdings ist sie aktiv beim Streamen auf Picarto. Vor laufender Livecam zeichnet sie Skizzen, Illustrationen und Charakter Designs.

Ich hab’ Nevis auf der DeDeCO 2015 kennengelernt. Da waren wir zufällig Standnachbarn und ich komme mit so gut wie jedem Standnachbar früher oder später ins Gespräch. Schon da fand ich sie sympatisch. Aber als sie irgendwann ihren Plüschanzug aufmachte und mich darunter ein P&P Shirt anlachte, war alles aus.

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Uns verbindet vorallem das Rocket Beans- und LPT-Fandom, für das wir beide schon Fanarts gezeichnet hatten.

Wer mehr von Nevis sehen möchte, schaut einfach in ihrem Stream vorbei oder folgt ihr auf Twitter.

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