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17 Tipps für einen erfolgreichen Cosplay-Fotoshooting-Marathon

Misu, Ayla, Michelle und ich hatten am Osterwochenende einen dreitägigen Cosplay-Marathon. Ich könnte jetzt natürlich alles wieder conberichtartig aufschreiben, aber das hab’ ich jetzt schon an die drölftausend mal. Stattdessen habe ich mal eine kleine Liste mit Tipps erstellt für alle, die auch mal einen Foto-Marathon mit Cosplayern planen und wissen wollen, worauf man so achten sollte und welche Stolperstellen es gibt. Die Erfahrung kommt hier aus erster Hand. Das war auch mein erster Marathon, der weit länger als einen Tag ging und nicht an eine Con gebunden war. Von daher.

Tipp 1: Nicht krank werden

Und ich hab’ gleich die erste Regel gebrochen. Yei. Ich bin so ein Noob. In der Nacht von Sonntag auf Montag konnte ich überhaupt nicht schlafen. Insomnia auf der ganzen Strecke. Und ständig hat irgendwas in meinem Hals gepieckst. Ich hab die ganze Zeit gedacht, was isch da lous? Hab’ ich mich vielleicht da irgendwo verletzt, bin ich mit der Zahnbüste ausgerutscht oder kein Plan?! Als aus dem Piecksen Schmerzen wurden und sich unangenehm dicker Schleim in meinem Hals bildete, wusste ich, Mandelentzündung. Und so war es auch. Ich lag die ganze Woche komplett flach. Konnte nicht arbeiten und das, obwohl ich die Wocher vorher noch auf die Zusage für einen sehr großen Illustrationsauftrag gewartet hab, der diese Woche kam und ich… konnte nur sagen „QnQ kann ich später anfangen, ich bin halbtot meeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeh“. Kommt super bei ‘nem Neukunden an. Schicksal… echt mal… Ich huste und schniefe und kopfschmerze mich so halb durch die Woche, noch in voller Panik, weil 3 Tage Marathon noch anstanden und ich Schiss hatte, dass ich als Fotograf ausfalle. Ich hab versucht, so viel wie möglich zu schlafen und auszuruhen. Ich hab aber auch gemerkt, nach drei Tagen war schon das schlimmste überstanden. Als ich grad so wieder in der Lage war zu laufen, hab kleinere Spaziergänge im Wald gemacht, damit sich mein Körper wieder an die Anstrengungen gewöhnt, sonst wäre ich schon beim ersten Shooting zusammengeklappt. Letztendlich lief alles gut. Ich hab zwar wegen Reizhusten und Schnupfen die ganze zeit geröhrt wie ein Elch und meine Stimme war völlig im Eimer, aber ich hab jedes Shooting knallhart durchgezogen.

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