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EposII 14-23

Charas:

Noel = Jeune Comte = Njelnitschka = Leons Partner, 19 Jahre

Leon = Michael = Noels Partner = Gabriels Bruder, Dämon

Gabriel = Vincent = Abels Partner, Dämon

Abel = Kuro = Petit Frere = Gabriels Partner, 14 Jahre

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Er lächelt lieb, beugt sich nach unten und gibt Noel einen liebevollen Kuss auf die Wange. In dem Moment hebt Noel den Kopf und legt seine Lippen auf die von Abel. Abels Augen werden groß und seine Wangen werden etwas rot. Es kam ein wenig überraschend, aber er will seinem Bruder auch den Gefallen tun, wenn er diese Art von Nähe gerade zu suchen scheint. Er bewegt ein wenig seine Lippen gegen die seines Bruders, vertieft den Kuss und schließt die Augen. Noels Reaktion wird etwas schwächen, bis er von Abel ablässt und zurück in seinen unruhigen Traum sinkt. Abel lächelt verträumt.

 

Die Tür wird aufgerissen. Gabriel und Michael stürmen herein. Gabriel zerrt Abel von Noel weg und raus aus dem Zimmer.

Abel: W-was ist denn los…?
Gabriel: Bleib bitte liegen, ok?
Abel: Aber mir geht’s gut…!
Gabriel: Ja, mag sein, ich will nur sicher gehen. Bleib liegen.
Abel: …o…okay. Was hast du…?
Gabriel: Ich… ich mach’ mir nur Sorgen.
Abel: Warum denn…?
Gabriel: Das, was Noel hat, ist eine tödliche Krankheit. Er wird daran nicht sterben, weil er bereits tot ist, aber wenn du dich angesteckt hast…
Abel: Ich hab’ mich nicht angesteckt…

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Epos 7-14

Charas:

Noel = Jeune Comte = Njelnitschka = Leons Partner, 19 Jahre

Leon = Michael = Noels Partner = Gabriels Bruder, Dämon

Gabriel = Vincent = Abels Partner, Dämon

Abel = Kuro = Petit Frere = Gabriels Partner, 14 Jahre

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Michael schließt leise die Tür zu seinem Schlafzimmer. Er wollte Noel nicht in dessen Zimmer seine Krankeheit auskurieren lassen, also legte er ihn in sein eigenes Bett.
Michael: Er hat den Erlarch Virus. Der befällt vorallem die Lunge.
Gabriel: Wie soll das denn gehen? Hast du nicht gesagt, Noel ist tot?
Michael: Ja, ist er auch, aber nachdem ich ihn zu meinem Besitz gemacht und wiedererweckt habe, funktioniert auch sein Körper wie der eines Menschen. Er kann durchaus krank werden.
Gabriel: Aber sterben kann er nicht, oder?
Michael: Nein, er hat keine Seele mehr. Ein seelenloser Körper ist unsterblich.
Gabriel: Und wie geht’s jetzt weiter?
Michael: Naja, wir müssen das jetzt auf die menschliche Art regeln. Wadenwickel, Fieber senken, Kräutertee, Hühnersuppe, viel Schlaf, keine Arbeit.
Gabriel: Und wer wäscht jetzt meine Unterhosen?

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Akt 2 Seite 1-7

Charas:

Noel = Jeune Comte = Njelnitschka = Leons Partner, 19 Jahre

Leon = Michael = Noels Partner = Gabriels Bruder, Dämon

Gabriel = Vincent = Abels Partner, Dämon

Abel = Kuro = Petit Frere = Gabriels Partner, 14 Jahre

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Akt 2 – Mein Dismentis Abel

Morgen. Gabriel liegt im Bett neben Abel. Er hat sich immer noch nicht ganz daran gewöhnt, nachts zu schlafen. Die meiste Zeit vertreibt er sich damit, Abel anzusehen, während Abel vor sich hinschlummert. Abel ist in den letzten Monaten ein wenig gewachsen, hat lesen, schreiben und rechnen gelernt und sich, ebenso wie Gabriel, in den Haushalt in Michaels Schloss in Transilvanien eingefügt. Abel erwacht meist noch vor den ersten Sonnenstrahlen. Anders als bei Noel lässt Abel die Vorhänge vor den Fenstern seines Zimmers nachts nie geschlossen. 
Gabriel: Morgen, Kleiner.
Abel: Guten Morgen, Vincent…

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Abel gähnt und reibt sich die Augen. Dann lächelt er. Überschwänglich knuddelt Gabriel Abel in die Kissen.
Abel: Was hast du denn?
Gabriel: Och, nichts… Bin nur so glücklich, dass ich dich hab’. Es ist schon mehr als ein Jahr her, seit wir uns kennen…
Abel: Achso?
Gabriel: Ja, dann müsstest du jetzt… 14 sein… oder …? Öh… Sag mal, Abel…
Abel: Hm?
Gabriel: Wir haben deinen Geburtstag gar nicht gefeiert.
Abel: o.o Was ist das?
Gabriel: Was ist was?
Abel: Geburtstag.

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Epos Seite 87-96

Charas:

Noel = Jeune Comte = Njelnitschka = Leons Partner, 17 Jahre

Leon = Michael = Noels Partner = Gabriels Bruder, Dämon

Gabriel = Vincent = Abels Partner, Dämon

Abel = Kuro = Petit Frere = Gabriels Partner, 12 Jahre

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Gabriel muss kichern bei der Vorstellung seines Bruders als Oberlehrer, doch Leon hält ihm den Mund zu.
Leon: Sei still! Das darf er NIE erfahren!!
Gabriel: Mhhjmhmhdhdhdh? Mkmmhmjhjhmmhmh? Mmjh? (Wieso denn nicht? Er hat damit doch nichts zu tun? Oder?)

Leon: Er… er ist aufgrund eines Siegels, das ich den Menschen beigebracht habe, zum Dismentis geworden. Ein Siegel hat seine Familie getötet und einen Dämon gerufen, der einen Teufelspakt mit ihm einging. Ich habe es zu verantworten, dass er entführt und zum Dismentis wurde, seine Familie verlor und die schlimmste Zeit seines Lebens erleben musste.

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Epos Seite 79-87

Charas:

Noel = Jeune Comte = Njelnitschka = Leons Partner, 17 Jahre

Leon = Michael = Noels Partner = Gabriels Bruder, Dämon

Gabriel = Vincent = Abels Partner, Dämon

Abel = Kuro = Petit Frere = Gabriels Partner, 12 Jahre

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Gabriel: Das Monster war nicht einfach nur da, weil es Lust dazu hatte. Ich bin derjenige, der es hätte vertreiben müssen.
Abel: …?
Gabriel: Ich hab’ es nicht getan. Ich hab’ es nicht kommen sehen, ich war zu schwach, mich dagegen zu wehren. Es war meine Schuld. Ich muss besser auf dich aufpassen
Abel: …n-nein… das… …nur ich kann es vertreiben… das…hast du doch gesagt……du… du bist vincent…! M…mein vincent… nicht das Monster…!

Gabriel sieht hilfesuchend zu Leon.
Gabriel: *Das ist nicht die Wahrheit.*
Leon: *Er will die Wahrheit nicht hören, Gabriel.*
Gabriel: Michael… kann ich mal kurz mit dir unter vier Augen reden?
Leon: Frag das nicht mich.

Gabriel sieht wieder zu Abel.
Gabriel: Bleibst du hier kurz sitzen? Ich muss nur was mit Michael besprechen… Geht auch ganz schnell. Ich bin gleich wieder da.
Abel: …O…okay…
Gabriel: Danke, du bist ein lieber Junge.

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Epos Seite 70-79

Gabriel lächelt und streichelt Abels Wange.
Gabriel: Du bist schön, ganz egal, was du anhast.
Abel: Ehhhh? Findest du??
Gabriel: Natürlich.
Abel: Oh, ach so!

Draußen gehen Leon und Noel am Zimmer vorbei, um sich für den Abend zu verabschieden.
Leon: Also dann, ihr zwei… wir werden gegen Mitternacht zurück sein. Und Vincent… Noel möchte dir noch etwas bezüglich der “Hausordnung” sagen.

Noel geht zu Gabriel, zerrt ihn an seinem Pulli zu sich und faucht ihm scharf ins Ohr.
Noel: Ich! Sehe! Alles!

Dann lässt er ihn los, knuddelt seinen Bruder nochmal und geht zurück zu Leon.
Noel: Mach’s gut, Petit Frère.
Abel: Tschüssiiiii…
Gabriel: Glmp:

Das Pärchen verlässt das Schloss. Abel und Gabriel sind allein.
Abel: Njelnitschka sah viel dünner aus als sonst.
Gabriel: Hm… jetzt wo du’s sagst. Dämonische Siegelmagie, die ich nicht kenne.

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Epos Seite 61-70

 

~*~

Abel schließt die Augen und konzentriert sich. Er hört nichts. Kurz denkt er, dass er an der falschen Seite horcht und rutscht mit seinem Ohr auf die andere Seite. Gabriel sinkt ein wenig in sich zusammen.
Gabriel: Dämonen… haben kein menschliches Herz…
Abel: A-aber… du…hast mich trotzdem lieb…?

Abel stellt sich auf und küsst Gabriel. Dieser glotzt erst wieder dumm, schließt Abel dann sofort in die Arme.
Gabriel: Und wie ich dich lieb habe.
Abel: Dann… hast du bestimmt ein Herz. Es schläft bestimmt nur!

Gabriel erinnert sich an die Worte seines Bruders, dass der Mensch es ist, der das Herz eines Dämons zum Schlagen bringen kann. Gabriel ist überrascht, wie nah Abel mit seinem Märchen an der Wahrheit ist. Oder ist ihm das gar bewusst?
Gabriel: A-abel…
Abel: Ah! Ich weiß! Das Monster!!
Gabriel: Das Monster?!
Abel: Das Monster hat dein Herz eingeschläfert!! Und deswegen bist du so traurig!! Warte… ich…
Gabriel: Hm?
Abel: Ich kann das!
Gabriel: Du kannst was?!

~*~

Abel hebt die Hände und batscht sie an Gabriels Brust. Er schließt die Augen und murmelt leise etwas.
Gabriel: He, was wird d-?
Abel: Psht! Ich wecke dein Herz!

Gabriel schweigt. Der Kleine wird schon wissen, was er tut. Still wartet Gabriel ab, bis Abel fertig ist mit seiner Herzweckerei. Er versucht zu verstehen, was Abel da murmelt bis ihm schließlich auffällt, dass Abel betet. Er sieht den Kleinen ganz entgeistert an.
Abel: …der Vincent braucht sein Herz ganz dringend zurück… …Lieber Gott, du siehst doch wie traurig er ist… …Das Monster ist weg, aber es hat das Herz nicht aufwachen lassen… …Mach doch, dass das Herz zurückkommt und aufwacht… …Vincent ist bestimmt noch viiiiel lieber mit Herz…

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Traurig legt Gabriel seine Hand auf Abels Kopf und unterbricht ihn. Abel sieht zu Gabriel hoch.
Gabriel: Abel… warum bittest du Gott darum? Gott interessiert sich nicht für Wesen wie mich…

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Epos Seite 52-61

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Abel bedeutet mir etwas… Als ich ihn heute morgen berühren durfte… seine Geräusche, seine Stimme, sein Anblick… Es war alles viel intensiver, als ich es je bei einem Dismentis erlebt hatte. Es war anders…
Leon: Das klingt nicht dumm… Ich kann nachvollziehen was du meinst… Du bist verliebt.

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Gabriel guckt überrascht aus der Wäsche.
Gabriel: Ich bin was?!
Leon: Verliebt. Du hast doch gewusst, worauf du dich einlässt, als du mit ihm diesen Teufelspakt abgeschlossen hast.
Gabriel: Äh, nein, eigentlich nicht. Es ist doch natürlich für einen Dämon, Menschen zu töten. Daher dachte ich, wenn mich der Teufelspakt an ihn bindet, besteht keinen Grund mehr ihn zu töten. Dass es auf so viel… äh… Liebe… hinausläuft, davon war ich nicht ausgegangen.
Leon: Aber es ist doch nicht schlimm, oder?

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Epos Seite 1-52

Akt 1 – Mein Besitz Noel

Ein Schloss in Transilvanien, auf einer Klippe über einem See. Mai, Ende 19. Jahrhundert.

Noel, ein etwa 17-jähriger Junge, mit kurzen, glatten Haaren, in einem schwarzen Anzug und weißem Hemd, arbeitet in der Waschküche, wäscht einen ganzen Stapel Klamotten, der mehr zerfetzt ist, als dreckig. Er hört Leon im oberen Stockwerk im Musikzimmer Geige spielen. Er hat die Tür nur angelehnt. Leon, ein großgewachsener junger Mann, mit langen schwarzen, zu einem lockeren Zopf geflochtenen Haaren, in legerem Outfit, gehört das Schloss.

Noel ist damit beschäftigt, neben seiner Tätigkeit lauthals zu nörgeln. Der Türklopfer am Haupteingang wird betätigt. Sein Klopfen hallt durchs ganze Schloss. Da es zu Noels Aufgaben gehört, öffnet er die Tür und steht mit geweiteten Augen einem kopflosen Boten gegenüber. Der Bote gibt dem Jungen einen mit rotem Wachs versiegelten Brief und verlässt wortlos das Anwesen. Verwirrt aber keines wegs ängstlich nimmt Noel den Brief entgegen, schließt die Tür, geht die Stufen in den nächsten Stock nach oben und klopft an die Tür vom Musikzimmer.
Noel: Le-Leon…?
Leon: Was gibt es?
Noel: Gerade ist das hier angekommen.

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