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Ein zermürbender Schrecken ohne Ende

Triggerwarning: Depression, Self-harm

Es ist soweit. Seit einem Jahr kämpfe ich mit einer Depression, die einen erneuten Höhepunkt gefunden hat. Mittlerweile ist der Punkt, an dem ich noch in der Lage bin, zu arbeiten, weit überschritten, deswegen werde ich eine Zwangspause einlegen müssen.

Was ist passiert?

2020 ist passiert. Als die Krise begann, war ich noch guter Dinge, dass es nicht länger als einen, maximal zwei Monate dauert und wir dann wieder zur Normalität zurückkehren können.

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Warum ich den Manga ein paar Cent teurer machen musste

(English down below)

Der Preis für die Mangabände ist wohl kalkuliert und nicht einfach zusammengesponnen. Er setzt sich zusammen aus den Herstellungskosten für die Druckerei, meinen Arbeitsstunden, den Lebenshaltungskosten für mein Büro und Atelier, Verbrauchsgüter wie Stifte und Papier, Inflation und prozentuale Risikofaktoren, aufgerechnet auf die Verkaufszahlen vom letzten Verkauf. Ihr alle wisst, dass alles, was ihr habt, konsumiert und benutzt über die Zeit immer teurer wird. Lebenshaltungskosten, wie Nahrungsmittel, Strom, Miete und Wasser sind für euch gestiegen und ebenso für mich. Darüber hinaus verliert Geld durch die Inflation immer mehr an Wert. Das ist der Grund, warum man für ein Sparkonto Zinsen bekommt und warum jeder – einschließlich mir – seine angebotenen Produkte jedes Jahr etwas teurer machen muss, um den Geldwertverlust auszugleichen. Und gerade dieses Jahr kam nun auch etwas hinzu, das den prozentualen Risikofaktor sehr in die Höhe getrieben habt. Der Ausfall der Buchmesse hat ein wahnsinniges finanzielles Loch in meiner Kasse hinterlassen, wie ich im Livestream vom März ausführlich erklärt hatte. Noch dazu wohne ich in einem Bundesland, indem Selbstständigen nicht geholfen wird. Alle anderen Bundesländer bekommen rückzahlungsfreie Soforthilfen bis teilweise 9000 Euro. In Sachsen wurde lediglich ein Kredit bis 3000 Euro angeboten. Kleinstunternehmern, wie ich es bin, die jedes Jahr mit ihrem Einkommen gerade so auf Null kommen und keine Rücklagen haben, nützt ein Kredit aber herzlich wenig. Ob ich jetzt 3000 Euro Schulden habe oder in drei Jahren 3000 Euro Schulden habe macht keinen Unterschied. Das Problem bleibt das gleiche. Ein Kredit verschiebt das Problem lediglich. Das alles summiert hat mich dazu gebracht, den Preis der Mangas erhöhen zu müssen.

 

The price for the manga volumes is well calculated and not simply spun together. It is made out of the production costs for the print shop, my working hours, the cost of living for my office and studio, consumer goods such as pens and paper, inflation and percentage risk factors, calculated on the sales figures from the last sale. You all know that everything you posess, consume and use becomes more and more expensive over time. Living costs, like food, electricity, rent and water have increased for you and also for me. In addition, inflation is making money lose value. This is the reason why you get interest on a bank savings account and why everyone – including me – has to make the products on offer a little more expensive each year to make up for the loss in value. And just this year something was added that pushed the percentage risk factor very high. The failure of the book fair left an insane financial hole in my box office, as I explained in detail in March’s livestream. In addition, I live in a federal state in which the self-employed are not helped. All other federal states receive non-refundable emergency aid of up to 9,000 euros. In Saxony, only a loan up to 3000 euros was offered. A small business, like me, who just hit the zero mark per year and has no financial reserves, is of little use to a loan. It doesn’t make any difference whether I have a debt of 3,000 euros now or in three years. The problem remains the same. A credit just postpones the problem. All this added up made me have to raise the price of the manga.

 

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Danke!!! – Warum der Glaube an ein Ziel so wichtig ist

Ich wollte kurz mal inne halten und diesen kleinen Artikel hier verfassen, um euch einerseits für eure Hilfe zu danken und andererseits einen kleinen Einblick ins Leben eines Indie-Zeichners zu geben.

Was ist eigentlich ein Indie-Zeichner?

“Indie” ist die Abkürzung für “Independent” und bedeutet, dass man dieses Indie-Projekt – was auch immer das für eines ist – alleine bewerkstelligt. Das Gegenteil von Indie-Produktionen sind

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5 Pen and Paper Spieler

Vielleicht erinnert sich noch jemand an meinen 5 Pen and Paper Spielleiter Artikel. Und nachdem ich… ähm… oft… darum gebeten wurde, kommt jetzt Teil 2: 5 Pen and Paper Spieler. Wie auch beim vorherigen Artikel: Etwaige Gemeinsamkeiten mit realen Spielern sind Rainer Zufall. Das alles ist nur lustig gemeint. Ich will damit niemandem auf den Schlipps treten. Ich bin riesiger PnP Fan. Liebe für die Welt <3

Die ehrgeizige Power

“Looten und Level, ihr Spacken!”

Sie ist nicht aufzuhalten. Sie beißt die Zähne zusammen und zieht es durch. Ein Feind? Der wird umgehaun? Ein Freund? Der wird auch umgehaun, wir brauchen die XP. Keine Hitpoints mehr zum kämpfen? Dann wird auf dem Bauch weitergekämpft. Ein Dungeon? Der wird gelootet? Eine Kiste? Die wird gelootet.

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Mein Burn Out

Das hier ist alles andere als leicht für mich. Ich werde versuchen, so offen zu sein, wie ich nur kann und alles zu erzählen, was ich weiß. Solltet ihr am Ende noch Fragen haben, werde ich die gern beantworten.

Bevor die ersten schon Angst um Fourth Instance kriegen, sag ich gleich, Fourth Instance wird NICHT abgebrochen. Ich breche das Projekt nicht ab und ich beende es nicht. Die Arbeit daran wird weitergehen.

Gleich zu anfang, was ich hier jetzt erkläre hat

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Ohne Zweifel bist du der auserwählte DERP! – Honeyball LP FAN-ANIMATION

Ohne Zweifel bist du der auserwählte DERP!
Grüße an Honeyball (Twitch) HoneyballCookie (Twitter) honykugel  (Instagram) Honigball (Youtube) Honeyball.LetsPlay  (FB)

Zur Erklärung, was das hier ist: In Legend Of Zelda – Breath of the Wild arbeitet man sich durch Schreine. Am Ende jeden Schreins bekommt man ein Zeichen der Bewährung und der Dude, der das einem gibt, sagt immer den selben Text. … Und es gibt ‘ne Menge Schreine. Ich habe Honeyballs kreative Änderungen des Textes mitgeschnitten und mit ein paar Comics unterlegt.

Das war tatsächlich nur ne spontane Idee, die ich hatte, die ich in ein paar Stunden zusammengeschustert habe, die mir aber so auf der Seele brannte, dass ich sie nicht vergessen konnte.

Jetzt die lange Geschichte:

Auf Breath of the Wild hatte ich mich schon ewig gefreut. Das Zelda Spiel, das allen Zelda Fans einen Dauerboner beschehrt hat. Ich kann es selbst nicht spielen, da ich a) keine Konsole haben b) kein Geld weder für die Konsole, noch für das Spiele habe und c) gar keine Zeit hätte, irgendetwas zu spielen. Das Problem habe ich bei vielen Titeln. Deswegen mache ich es immer auf die gleiche Weise und sehe mir das Spiel bei Leuten an, deren Beruf es ist, diese Spiele zu spielen, Letsplayer. Meine erste Adresse wäre eigentlich Dekay gewesen, aber der nimmt leider keine LPs mehr auf. Deswegen habe ich nach einem anderen LPer gesucht, aber das war gar nicht mal so einfach. Es musste einer deutscher LPer sein, der gut moderieren kann, dessen Stimme mich nicht nervt, der die Spielreihe kennt, der das Spiel zu würdigen weiß, der sich viel ansieht und nicht einfach nur durchrusht und nicht absolut noobig spielt. Ich bin dann bei der lieben Honeyball hängen geblieben und schaue mir ihr LP an, immer abends, wenn Misu und ich RPG schreiben, lass ich es nebenher laufen.

Ich muss echt zugeben, dieses Spiel hat meine Erwartungen übertroffen. Bei WEITEM übertroffen. Ich hatte schon super hohe Erwartungen gehabt und auch die ersten Kritiken waren spitze. Aber jetzt, wo ich es sehe, ist es nochmal hundert Mal genialer. Es hat alle Zelda-Elemente beibehalten und in Reinstform perfektioniert. Das Spiel liefert einem Zelda-Fan einfach alles, was er sich immer gewünscht hat und noch mehr. Breath of the Wild übertrifft tatsächlich den Meilenstein, den Ocarina of Time gesetzt hat. Schapoh.

Das LP von Honeyball ist sehr angenehm. Anfangs, geb ich zu, war’s ein wenig steif. Klar, man hat sich gefreut und die Landschaft appreciatet, aber man muss nicht zwanzig mal hinter einander mit einer sehr schwulstigen Stimme “Link… Link…” vorlesen. Irgendwann aber als der Dauer-epic-flare weg war, kam die Phase, in der man anfangen konnte, Klapps zu machen und das macht Honey in Hülle und Fülle UND ICH LIEBE ES! Es lockert das Spiel auf, ist unterhaltsam und vorallem weiß sie, wann sie damit aufhören muss, wenn es ein wenig ernster oder emotionaler zur Sache geht. Zum Beispiel die Schreine. Klar, wenn man so ein Ding zum ersten Mal betritt, dann ist das Epicness hoch zehn. Es sieht super krass aus und dann löst man das Ding und steht vor dem Altar und die Lichtwand zerbricht und der Dude redet mit einem. Das ist super episch und aufregend. Beim zweiten Mal sicher auch und beim dritten auch. Dann wird’s aber irgendwann lächerlich, den gleichen Text mit der selben Epicness in der Stimme vorzulesen. Was tut man also? Man dichtet dummen Text dazu und dann kommt halt sowas bei raus wie “Ohne Zweifel bist du der auserwählte Derp.” Das macht Honey in fast jedem Shrine immer mit irgendeinem anderen dummen Witz und ich liege meist am Boden vor Lachen.

Daher die Idee, all diese Witze zusammenzuschneiden und mit Links dummem Gesicht zu unterlegen. Ich schwöre, ich hab mindesten doppelt so lang zum schneiden gebraucht, weil ich mich immer wieder kaputt gelacht habe. Es wurde irgendwann zur Qual. Aber hey, für ein spontanes Projekt, das mir Bauchkrämpfe beschehrt hat… Nunja…

Liebe Grüße an Honeyball <3

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“Svjatoi” – Fourth Instance Artbook III

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  • A4
  • 52 Seiten
  • Hochformat
  • 170 g/cm² glänzendes Papier
  • vollständige farbige Illustrationssammlung
  • 11 Artikel von Autoren aus dem Gaskar Verlag des 4I Universums
  • Altersempfehlung ab 16
  • einzeln bestellbar oder in Kombination mit einem Merchpaket

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Portrait Gabriel

Das wollte ich schon immer mal machen! Gabriel als Realportrait zeichnen! Oder generell eine Mangafigur in ein Realportrait übersetzen. Wenn man noch einen Cosplayer drunter hat, ist das noch mal eine ganze Ecke leichter, weil man ein menschliches Gesicht schon als Grundlage hat, an dem man sich orientieren kann. Aber wenn man gar nichts hat, außer die Figur, ist es echt schwer, daraus ein reales Gesicht zu konstruieren. Hat echt ‘n bisschen Recherche in Anspruch genommen, aber ich glaube, ich hab’ es ganz gut hingekriegt, oder?

By the way, dieses Bild gibt es auch jetzt im Onlineshop als Kunstprint. Einfach hier in den Kunstprinten nachsehen. 

Und ich zeichne Commissions, also wenn ihr auch eine Mangafigur habt (bitte nur OCs), die ihr gern mal als reale Person sehen wollt, nicht zögern, einfach hier nachlesen und mich anschreiben.

Gabriel aus Fourth Instance

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