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An diesen 3 Dingen bin ich als Mangazeichner gescheitert

Erster April 2013, das Indie-Mangaprojekt „Fourth Instance“ wird mit seiner ersten Seite auf fourth-instance.de veröffentlich, zeitgleich mit Animexx, Tumblr und Deviantart. Die Planung dazu hat eine gefühlte Ewigkeit gedauert und obwohl ich vorher wirklich versucht habe, mich einschlägig mit allem zu befassen, was ging, konnte ich damals noch in keinster Weise absehen, was alles an Stolperstellen auf mich zurollen würde. Wenn man seit so vielen Jahren in der Mangaszene und speziell der Manga-Zeichnerszene rumhängt, denkt man schnell, man weiß schon, was man tut und alles wird schon irgendwie werden. Aber der Schritt in eine funktionierende Selbstständigkeit ist doch größer und schwerer als gedacht.

Es gab viele Momente, in denen ich den Gedanken hatte: „Ich hör auf, das war’s, ich komm so nicht weiter, ich schmeiß alles hin, ich geb auf, ich cancel das Fourth Instance Projekt, ich bin einfach zu schlecht und zu dumm für das alles, ich bin für den Beruf als selbstständiger Künstler nicht geeignet.“ Davon sind 3 Momente noch sehr präsent in meinem Kopf und die würde ich gern mit euch, meinen Lesern, teilen. Aber vielleicht ist auch der ein oder andere Zeichner unter euch, der ebenfalls versucht, sein Hobby zum Beruf zu machen und nach ein paar Tipps, Insiderinfos und Erfahrungen Ausschau hält.

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Künstler verhungert an Werbung

In den Kommentaren an einem meiner Tweets kam eine lange Diskussion auf, dass man Künstler nicht mit Werbung und Reichweite bezahlen kann und wie unverschämt es ist, die Arbeit eines Künstlers nicht finanziell zu honorieren. Aber warum ist das so unverschämt? Der Künstler profitiert doch von der Werbung. Viele sehen ihn und nehmen seine Dienste in Anspruch. Win Win. Ich möchte die Frage, warum Werbung als Zahlungsmittel sowohl sinnfrei als auch respektlos ist, gern in diesem Artikel klären.

Ich wende mich hierbei nicht nur an Kunden, um ihnen zu zeigen, wie wertvoll die Arbeit eines Künstlers ist, ich wende mich auch an die Künstler selbst, vor allem an die, die noch wenig Erfahrung mit Verhandlungsgesprächen haben und sich teils noch gar nicht bewusst sind, wieviel sie für ihre Arbeit verlangen können. Der Artikel ist aber nicht nur an Zeichner gerichtet. Ich richte mich an alle Freelancer, Texter, Fotografen, Journalisten, Dozenten, Musiker, Cartoonisten, Portraiteure, Illustratoren, Designer, Schneider, Webdesigner, Social Media Manager, und so weiter, die es nicht mehr hören können, wenn man ihnen Werbung als Bezahlung anbietet.

Erstmal muss ich hierbei definieren, was ich mit Werbung für den Künstler meine. Unter Werbung könnte man sich jetzt einen aufwendig produzierten Werbespot vorstellen, der einzig von dem Künstler handelt und alle halbe Stunde zur Primetime an die direkte Zielgruppe ausgespielt wird.

Ganz kalt.

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Warum Telefonieren für mich der blanke Horror ist

Das Thema kam für mich wieder auf, als ich aus Scheiß und Langeweile eine Instagram Story verfasst habe und die Analogie zwischen Jerrys panisch verängstigtem Gesicht und meiner Reaktion auf ein klingelndes Telefon hergestellt habe. Oder anders ausgedrückt: Telefonieren ist für mich der blanke Horror. Als ich auf die Story auf Instagram und Twitter die ersten Reaktion erhalten habe, die alle ihrer gnadenlosen Zustimmung freien Lauf ließen, wurde ich nachdenklich.

Man sieht es immer gern in den Medien, Fernsehen, Filmen Zeitschriften, wie jugendliche KIDZ (mit Z) wahnsinig gern an der Strippe hängen – naja, heute ist die Stripper wohl eher Schnee von gestern – und stundenlang telefonieren. Ok, das WiFi-Zeitalter hat Dank Whatsapp & co. die Telefonfunktion des Handys ein wenig sinnlos werden lassen, aber der allgemeine Tonus geht immer noch dahin, dass es nichts tollerererers auf der ganzen Welt gibt, als von der Schule nach Hause zu kommen und am Telefon mit seinen Freunden zu quatschen. Auch in der Erwachsenenwelt wird das gern zelebriert, wenn das private Telefonieren am Arbeitsplatz immer als schlimmes Negativbeispiel für leicht ablenkbare Mitarbeiter hingestellt wird.

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So entwirft man aus dem Stegreif einen interessanten Charakter – Mein Geheimtipp

In meinem letzten Instagram Live Video wurde ich gefragt, wie ich denn die Charaktere für Fourth Instance entwerfe, sie seien ja so vielschichtig und interessant. Es kam eine kleine Diskussion auf, dass es für den ein oder anderen sehr schwierig ist, Charaktere zu entwerfen. Es gibt da eine Menge Probleme, die dabei auftreten, beispielsweise, dass man absolut keine Ideen hat, welche Eigenschaften er haben soll oder wie er am besten in die Story passt. Und wenn man dann doch eine Idee hat, verwurschtelt man sich sehr schnell in Stereotype und Klischees wie das dumme Blondchen, das gerettet werden muss und der starke Held, der fehlerlos ist.

Ich gebe daher hier einfach mal einen Leitfaden, den ich gern benutze, wenn ich neue Charaktere entwerfe und designe, sodass sie weder langweilig, noch plump, noch vorhersehbar werden, dafür aber Tiefe haben und vielschichtig sind. Und das Ganze münze ich auf den besonderen Fall, wenn ich wirklich absolut keine Ahnung und keine Idee habe, wie ich den Charakter entwerfen soll, wenn es keine Vorlagen gibt, keine Referenzen, keine grundlegende Vorstellung, keinen Plot, keine Storydetails oder irgendwas. Quasi ein weißes Blatt Papier ohne den Hauch einer Idee.

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17 Tipps für einen erfolgreichen Cosplay-Fotoshooting-Marathon

Misu, Ayla, Michelle und ich hatten am Osterwochenende einen dreitägigen Cosplay-Marathon. Ich könnte jetzt natürlich alles wieder conberichtartig aufschreiben, aber das hab’ ich jetzt schon an die drölftausend mal. Stattdessen habe ich mal eine kleine Liste mit Tipps erstellt für alle, die auch mal einen Foto-Marathon mit Cosplayern planen und wissen wollen, worauf man so achten sollte und welche Stolperstellen es gibt. Die Erfahrung kommt hier aus erster Hand. Das war auch mein erster Marathon, der weit länger als einen Tag ging und nicht an eine Con gebunden war. Von daher.

Tipp 1: Nicht krank werden

Und ich hab’ gleich die erste Regel gebrochen. Yei. Ich bin so ein Noob. In der Nacht von Sonntag auf Montag konnte ich überhaupt nicht schlafen. Insomnia auf der ganzen Strecke. Und ständig hat irgendwas in meinem Hals gepieckst. Ich hab die ganze Zeit gedacht, was isch da lous? Hab’ ich mich vielleicht da irgendwo verletzt, bin ich mit der Zahnbüste ausgerutscht oder kein Plan?! Als aus dem Piecksen Schmerzen wurden und sich unangenehm dicker Schleim in meinem Hals bildete, wusste ich, Mandelentzündung. Und so war es auch. Ich lag die ganze Woche komplett flach. Konnte nicht arbeiten und das, obwohl ich die Wocher vorher noch auf die Zusage für einen sehr großen Illustrationsauftrag gewartet hab, der diese Woche kam und ich… konnte nur sagen „QnQ kann ich später anfangen, ich bin halbtot meeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeh“. Kommt super bei ‘nem Neukunden an. Schicksal… echt mal… Ich huste und schniefe und kopfschmerze mich so halb durch die Woche, noch in voller Panik, weil 3 Tage Marathon noch anstanden und ich Schiss hatte, dass ich als Fotograf ausfalle. Ich hab versucht, so viel wie möglich zu schlafen und auszuruhen. Ich hab aber auch gemerkt, nach drei Tagen war schon das schlimmste überstanden. Als ich grad so wieder in der Lage war zu laufen, hab kleinere Spaziergänge im Wald gemacht, damit sich mein Körper wieder an die Anstrengungen gewöhnt, sonst wäre ich schon beim ersten Shooting zusammengeklappt. Letztendlich lief alles gut. Ich hab zwar wegen Reizhusten und Schnupfen die ganze zeit geröhrt wie ein Elch und meine Stimme war völlig im Eimer, aber ich hab jedes Shooting knallhart durchgezogen.

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Buchmesse Leipzig 2018 – Blizzard draußen, Regen drinnen und trotzdem eine der besten LBMs

 

Diese LBM war der Shissl!!!! Sie war so wundervoll. Neben der LBM 2009 und 2015 definitiv auf Platz eins. Einfach nur geil!!!

Ich schreib den Conbericht dieses Mal nicht chronologisch. Es ist einfach zu viel passiert und das chronologisch aufzuschreiben macht wenig Sinn, denn es würde zwangsweise recht eintönig werden “aufstehen, hinfahren, rumlaufen, shooten, hinsetzen, heimfahren, schlafen, wiederholen”. Daher werd ich jetzt einfach mal alles thematisch schreiben.

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Mein Umzug – Ein Chaos-Bericht

Was für eine Odyssey und ich meine nicht die von Cappy. Ich hatte versprochen, ausführlich über den Umzug zu schreiben und genau das werd ich nun tun mit Fotos und allem drum und dran. Holt euch Popcorn, huschelt euch ein, jetzt kommt eine sehr lange Geschichte, liebe Kinder.

Warum Umziehen?

Die Idee zum Umzug entstand schon vor einiger Zeit in Misus und meinem Kopf. Die alte Wohnung hatte ziemlich ausgedient. Misus Zimmer war zu klein für ihre Zwecke, vorallem was Cosplaybasteln, Videos aufnehmen und Schreibtischarbeit angeht.

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Valentinstags Merch Paket

Hallo meine lieben Leserleins,

Ich hatte so Bock auf ein paar extra verliebte Chibis und hab’ hier für euch jetzt ein kleines Valentinstags Merch Paket zum selbst behalten oder verschenken.

Es enthält vier Postkarten

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FAQ zu Staffel 2

Um vielleicht ein paar Fragen vorzubeugen hier ein kleines FAQ

Muss man den Manga “Fourth Instance”  gelesen haben, um “Demon Ai” zu verstehen?

  • Nein, an für sich nicht. Da “Demon Ai” aber im gleichen Universum spielt wie “Fourth Instance” wäre es sicher ganz interessant. Ist aber kein Muss.

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