logo

Wie man Mangas beendet – ZRPUE

Ich hatte vor Kurzem eine Unterhaltung mit einer Zeichnerin gehabt, die gerade erst in die Mangaka-Szene eingestiegen ist. Sie hat schon einige Mangas und Comics angefangen, aber ihr Problem ist, dass sie sie selten bis nie fertig stellt. Sie meinte, meist liegt es daran, dass ihr irgendwann die Zeit fehlt oder die Ideen ausgehen oder der Manga länger wird, als er sollte und sie plötzlich mehr Ideen hat, als sie umsetzen kann.

Ich kann diese Probleme alle komplett nachvollziehen. Meine ersten Mangaprojekte haben sehr vielversprechend angefangen, sind aber dann schnell im Sand verlaufen, manchmal schon nach 5 Seiten. Bei mir lag es dann meist an Faulheit oder verloren gegangenem Interesse an der Thematik.

Heute bin ich hauptberuflich Illustratorin und Mangaka. Mein Hauptwerk ist ein sehr langes Mangaprojekt, an dem ich nunmehr schon seit 7 Jahren arbeite, ohne Pause und ohne auch nur einen Gedanken daran, jemals aufzuhören.

Wie mache ich das? Woher kommt diese Disziplin? Warum verliere ich nicht das Interesse? Wie schaffe ich es trotz vieler Nebenprojekte immer pünkltich 8 seiten in der Woche zu liefern und alle vier Monate einen vollständigen Mangaband fertig zu stellen?

Weiter lesen Keine Kommentare

Contaku 2018

So, liebe Freunde, der gepflegten Conberichtunterhaltung und solche, die es werden wollen. Es folgt nun ein sehr schippiger, sich selbst nicht ganz ernstnehmender Conbericht zur Contaku 2018. Und los.

Der Plan, zur Contaku zu fahren, stand mehr oder weniger lange fest. Michelle und Lena hatten Misu und mir irgendwann angeboten, uns mit dem Auto mitzunehmen. Da haben wir gesagt, dann können sie bei uns pennen und wir pendeln jeden Tag nach Magdeburg. Why not.

Weiter lesen Keine Kommentare

Convention Tourplan 2019

Hallo meine lieben Leserleins,

Ja, ihr lest richtig, ich plane 2019 wieder auf große Convention Tour zu gehen. Wer sich allerdings noch an diesen Artikel  erinnert, weiß, dass soetwas für mich allein nicht zu bewältigen ist. Weder finanziell, noch kräftemäßig. Daran hat sich eigentlich auch nichts geändert, bis auf eine Sache: Die Fourth Instance Leserleins sind sehr viel mehr geworden. Wirklich SEHR VIEL mehr. Schon nachdem ich diesen Artikel veröffentlicht hatte, haben sich einige gemeldet, die mir sofort hätten helfen können. Jetzt hat eure Stunde geschlagen. Hier unten seht ihr eine Tabelle. Die ist noch leer, aber ich möchte sie füllen. Es ist das erste mal, dass ich sowas mache. Mal sehen, ob ich zusammen mit euch Leserleins einen Con-Tourplan auf die Beine gestellt kriege.

Weiter lesen 18 Kommentare

Auch ein „Vielleicht“ muss bezahlt werden – Der Illustratoren-Pitch – Zeichner-Tipp #7

Vor Kurzem ist in der Gruppe folgende Frage aufgekommen. Ein Illustrator wurde von einem Kunden angeschrieben. Der Kunde möchte ein Buch veröffentlichen und braucht dafür ausreichend viele Illustrationen. Der Kunde möchte allerdings vorher erst sehen, ob der Illustrator mit den Zeichnungen auch seinen Geschmack trifft und bittet ihn, erst ein paar Probeillustrationen zu zeichnen. Wenn dem Kunden diese Probeillustrationen gefallen, dann bekommt der Illustrator den bezahlten Auftrag.

Für diese „Probeillustrationen“ bekommt der Illustrator selbstverständlich nichts bezahlt. Warum sollte er auch? Es sind schließlich nur „Probeillustrationen“. Die werden dem Kunden nicht verkauft und er wird sie auch nicht benutzen, es sei denn, der Illustrator bekommt am Ende tatsächlich den Auftrag. Also gibt es für Probeillustrationen auch kein Geld.

Verständlich, oder?

Nein!

Wo ist der Denkfehler?

Weiter lesen Keine Kommentare

Dinge, die mir am P&P von RBTV gefallen:

Hinweis: Das hier ist selbstverständlich nur meine Meinung und muss von niemandem geteilt werden.

1.) Spielzeit von 5 Stunden oder länger
Eine lange Spielzeit ist sehr angenehm. Einerseits macht sie es dem Zuschauer leicht, Zeit genug zu haben, von der Geschichte abgeholt zu werden und sich darin fallen zu lassen. Es gibt kaum Leute, die ein Videospiel ein oder zwei Stunden spielen und dann Zähne putzen und ins Bett gehen. Ein Spiel zockt man Stunden lang und ist total drin. Eine Spielzeit von zwei Stunden oder weniger hat eher einen Film- oder Serien-Charakter, keinen Spiel-Charakter. Andererseits fühlt sich das P&P dadurch eher wie ein wertvolles Event an, als wie ein weiteres Format. Warum ist dieser Unterschied wichtig? Ein Event nimmt man als etwas sehr besonderes wahr, auf das viel Augenmerk gelegt wird und auf das man sich daher sehr freut. Ein Format kehrt immer wieder und fühlt sich austauschbar an, sodass man weniger das Bestreben hat, unbedingt live dabei sein zu wollen.

Weiter lesen Keine Kommentare

Die S.P.A.C.E Charas

Meine Einschätzung 

Es wurde gestern viel diskutiert über das P&P von RBTV. Vor allem wurde über das grundlegende Konzept debatiert. Ich finde, dabei ist ein bisschen untergegangen, wie die Charaktere waren und was die Mods geleistet haben. Daher versuch ich das mal nachzuholen. (Ich werde die Charas mit Sicherheit falsch schreiben, bitte darüber hinwegsehen)

Die Hauptfiguren

William Dangerfield

Eddys Laser-Paraderolle. Ein Haudrauf-Übermann mit zu spitzen Zähnen. Ich fand William cool, war eine Mischung aus Eduard Laser und George McCratefässrnkistn.

Weiter lesen 2 Kommentare

Lulli Pulli

Zutaten:

125g LangkornReis
1 Bockwurst
1 Ei
2 Zwiebeln
Kräuter der Provence
Salz
Pfeffer
Ketchup
Maggi Würze
Paprikapulver
Weißkrautsalat

Zeit: 25 min

Reis 14 min in leicht gesalzenem Wasser kochen. Wurst längs halbieren, längs vierteln und die Viertel in keine Stücke schneiden. Wurststücken in Butter anbraten. Das Ei daneben mit in die Pfanne schlagen und zum Spiegelei braten, mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen. Beides aus der Pfanne nehmen und warm stellen. Erste Zwiebel in halbe Ringe schneiden, die in der gleichen Pfanne mit Butter glasig braten, mit Salz, Pfeffer und Kräuter der Provence würzen. Aus der Pfanne nehmen und warm stellen. Zweite Zwiebel in kleine Würfel schneiden, in der selben Pfanne leicht anbraten. Reis dazu. Mit Pfeffer, Kräuter der Provence und Maggi Würze würzen. Alles ein paar Minuten anbraten. Bratreis in eine Schüssel, etwas andrücken, Spiegelei, Würstchen, Zwiebelhalbringe, Weißkrautsalat und einen Klecks Ketchup darauf verteilen. Lulli Pulli.

 

Weiter lesen 2 Kommentare

An diesen 3 Dingen bin ich als Mangazeichner gescheitert

Erster April 2013, das Indie-Mangaprojekt „Fourth Instance“ wird mit seiner ersten Seite auf fourth-instance.de veröffentlich, zeitgleich mit Animexx, Tumblr und Deviantart. Die Planung dazu hat eine gefühlte Ewigkeit gedauert und obwohl ich vorher wirklich versucht habe, mich einschlägig mit allem zu befassen, was ging, konnte ich damals noch in keinster Weise absehen, was alles an Stolperstellen auf mich zurollen würde. Wenn man seit so vielen Jahren in der Mangaszene und speziell der Manga-Zeichnerszene rumhängt, denkt man schnell, man weiß schon, was man tut und alles wird schon irgendwie werden. Aber der Schritt in eine funktionierende Selbstständigkeit ist doch größer und schwerer als gedacht.

Es gab viele Momente, in denen ich den Gedanken hatte: „Ich hör auf, das war’s, ich komm so nicht weiter, ich schmeiß alles hin, ich geb auf, ich cancel das Fourth Instance Projekt, ich bin einfach zu schlecht und zu dumm für das alles, ich bin für den Beruf als selbstständiger Künstler nicht geeignet.“ Davon sind 3 Momente noch sehr präsent in meinem Kopf und die würde ich gern mit euch, meinen Lesern, teilen. Aber vielleicht ist auch der ein oder andere Zeichner unter euch, der ebenfalls versucht, sein Hobby zum Beruf zu machen und nach ein paar Tipps, Insiderinfos und Erfahrungen Ausschau hält.

Weiter lesen 9 Kommentare

Künstler verhungert an Werbung

In den Kommentaren an einem meiner Tweets kam eine lange Diskussion auf, dass man Künstler nicht mit Werbung und Reichweite bezahlen kann und wie unverschämt es ist, die Arbeit eines Künstlers nicht finanziell zu honorieren. Aber warum ist das so unverschämt? Der Künstler profitiert doch von der Werbung. Viele sehen ihn und nehmen seine Dienste in Anspruch. Win Win. Ich möchte die Frage, warum Werbung als Zahlungsmittel sowohl sinnfrei als auch respektlos ist, gern in diesem Artikel klären.

Ich wende mich hierbei nicht nur an Kunden, um ihnen zu zeigen, wie wertvoll die Arbeit eines Künstlers ist, ich wende mich auch an die Künstler selbst, vor allem an die, die noch wenig Erfahrung mit Verhandlungsgesprächen haben und sich teils noch gar nicht bewusst sind, wieviel sie für ihre Arbeit verlangen können. Der Artikel ist aber nicht nur an Zeichner gerichtet. Ich richte mich an alle Freelancer, Texter, Fotografen, Journalisten, Dozenten, Musiker, Cartoonisten, Portraiteure, Illustratoren, Designer, Schneider, Webdesigner, Social Media Manager, und so weiter, die es nicht mehr hören können, wenn man ihnen Werbung als Bezahlung anbietet.

Erstmal muss ich hierbei definieren, was ich mit Werbung für den Künstler meine. Unter Werbung könnte man sich jetzt einen aufwendig produzierten Werbespot vorstellen, der einzig von dem Künstler handelt und alle halbe Stunde zur Primetime an die direkte Zielgruppe ausgespielt wird.

Ganz kalt.

Weiter lesen 2 Kommentare

Warum Telefonieren für mich der blanke Horror ist

Das Thema kam für mich wieder auf, als ich aus Scheiß und Langeweile eine Instagram Story verfasst habe und die Analogie zwischen Jerrys panisch verängstigtem Gesicht und meiner Reaktion auf ein klingelndes Telefon hergestellt habe. Oder anders ausgedrückt: Telefonieren ist für mich der blanke Horror. Als ich auf die Story auf Instagram und Twitter die ersten Reaktion erhalten habe, die alle ihrer gnadenlosen Zustimmung freien Lauf ließen, wurde ich nachdenklich.

Man sieht es immer gern in den Medien, Fernsehen, Filmen Zeitschriften, wie jugendliche KIDZ (mit Z) wahnsinig gern an der Strippe hängen – naja, heute ist die Stripper wohl eher Schnee von gestern – und stundenlang telefonieren. Ok, das WiFi-Zeitalter hat Dank Whatsapp & co. die Telefonfunktion des Handys ein wenig sinnlos werden lassen, aber der allgemeine Tonus geht immer noch dahin, dass es nichts tollerererers auf der ganzen Welt gibt, als von der Schule nach Hause zu kommen und am Telefon mit seinen Freunden zu quatschen. Auch in der Erwachsenenwelt wird das gern zelebriert, wenn das private Telefonieren am Arbeitsplatz immer als schlimmes Negativbeispiel für leicht ablenkbare Mitarbeiter hingestellt wird.

Weiter lesen 2 Kommentare