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Styleportrait | Weingartner

 

Ich weiß jetzt wieder, warum ich die Nachrichten in letzter Zeit eher meide. So viel schlechtes, was gerade passiert. Aber ich glaube, es ist nicht das schlechte, was passiert, sondern das ausschließlich schlechte, worüber berichtet wird. Das ist traurig. Es gibt so viel Schönes in der Welt. Deswegen fühle ich mich in der Kunst so wohl und zuhause. Sie ist einfach immer da und sie stellt selbst grausame oder schockierende Dinge immer noch ihrer eigenen Art von Schönheit und Ästhetik dar. Sie ist immer wahr und immer emotional. Die Menschen vergessen oft, wie schön die Welt eigentlich ist, wenn ihnen von allen Seiten ins Gesicht geschrien wird, wie schrecklich sie doch zu sein hat. Ich flüchte mich gern in die künstlerische Welt. Sie hat mir damals schon immer viel Kraft gegeben und tut es auch heute noch. Ich bin stolz auf das, was ich kann und lebe es mit jeder Faser meines Seins.

Momentan hab‘ ich ein bisschen zu kämpfen. Die vielen vielen Schicksalsschläge, die meine Familie in diesem und im letzten Jahr einstecken musste, waren schon ein hartes Holz und wir haben bis heute daran noch zu knabbern. Aber so ist es vermutlich im Leben. Jeden erwischt irgendwann eine markerschütternde Katastrophe, die einen aber auch Dehmut vor dem Leben lehrt und sie lehrt einen, viele kleine Dinge zu schätzen zu wissen. 

Worüber ich mich wirklich unglaublich gefreut haben ist, dass der Fotograf, Sven Weingartner, total begeistert von den Chibis war. Er hat das mehrmals in seiner Mail getont und ich hab‘ beim Lesen ganz rote Ohren bekommen 6////6 Und das Model, SandyTMann, hat das Portrait dazu sogar als ihr neues Profilbild genommen. Das ist eine echte Ehre für einen Zeichner. Es ist ein schönes Gefühl, wenn die Arbeit gewürdigt wird. Da weiß man wieder, warum man 14 Stunden am Tag arbeitet 🙂

Viele liebe Grüße an Sven Weingartner  für das Foto und die Zusammenarbeit und an Sandy fürs professionelle Modeln.

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