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Künstler verhungert an Werbung

In den Kommentaren an einem meiner Tweets kam eine lange Diskussion auf, dass man Künstler nicht mit Werbung und Reichweite bezahlen kann und wie unverschämt es ist, die Arbeit eines Künstlers nicht finanziell zu honorieren. Aber warum ist das so unverschämt? Der Künstler profitiert doch von der Werbung. Viele sehen ihn und nehmen seine Dienste in Anspruch. Win Win. Ich möchte die Frage, warum Werbung als Zahlungsmittel sowohl sinnfrei als auch respektlos ist, gern in diesem Artikel klären.

Ich wende mich hierbei nicht nur an Kunden, um ihnen zu zeigen, wie wertvoll die Arbeit eines Künstlers ist, ich wende mich auch an die Künstler selbst, vor allem an die, die noch wenig Erfahrung mit Verhandlungsgesprächen haben und sich teils noch gar nicht bewusst sind, wieviel sie für ihre Arbeit verlangen können. Der Artikel ist aber nicht nur an Zeichner gerichtet. Ich richte mich an alle Freelancer, Texter, Fotografen, Journalisten, Dozenten, Musiker, Cartoonisten, Portraiteure, Illustratoren, Designer, Schneider, Webdesigner, Social Media Manager, und so weiter, die es nicht mehr hören können, wenn man ihnen Werbung als Bezahlung anbietet.

Erstmal muss ich hierbei definieren, was ich mit Werbung für den Künstler meine. Unter Werbung könnte man sich jetzt einen aufwendig produzierten Werbespot vorstellen, der einzig von dem Künstler handelt und alle halbe Stunde zur Primetime an die direkte Zielgruppe ausgespielt wird.

Ganz kalt.

Mit Werbung für den Künstler meine ich das allgemeine Verständis, was Kunden denken, das sie einem Künstler Gutes tun wollen. „Ich werde Sie auf meiner Facebook Seite erwähnen.“ „Ich werde Sie taggen und Ihre Webseite verlinken.“ „Ich werde Sie all meinen Freunden empfehlen.“ „Wenn Sie Ihre Bilder auf meine Flyer zeichnen, verbreiten die sich ja auch, ich lasse 1000 Stück davon drucken.“ „Auf dieser Veranstaltung sind ganz viele Leute und alle werden Sie sehen.“ „Sie können bei uns connecten und Kontakte knüpfen.“ „Wir drucken Ihren Namen in unser Heft.“ „Ihr Bild stellen wir auf unseren Instagram Account, wir haben sehr viel Reichweite.“ Mit Werbung für den Künstler meine ich halbherzige Empfehlungen, nichtssagende Reichweite, zielgruppenferne Kontakte und rechtlich sowieso verpflichtende Namensnennungen. Ich fasse das also nun alles zusammen unter „Werbung“.

Nachdem wir das nun geklärt haben kommen wir nun zu den Gründen, warum diese Art der Werbung sinnfrei bis respektlos ist.

Grund 1 – Deine Aufgabe:

Der Kunde bietet dir an, Werbung für dich zu machen, aber das ist nicht seine Aufgabe, sondern deine. Du bist der Freelancer, Freiberufler, Gewerbetreibende, Unternehmer, eben der, der die Verantwortung darüber hat, dass er gesehen und gebucht wird. Du musst selbst Werbung für dich machen und natürlich machst du das auch. Niemand geht in die Selbstständigkeit und denkt sich, irgendwann wird schon jemand kommen, der Werbung für mich macht. Du musst vorher selbst eine Vorstellung gehabt haben, wie du deine Arbeit unter die Leute bringst. Warum sollte der Kunde denken, dass er das für dich machen kann? Du machst es doch schon.

Grund 2 – Dein Marketing:

Und offenbar scheinst du deine Marketingarbeit auch recht gut gemacht zu haben, denn ansonsten hätte der Kunde, der dir gerade dieses dämliche Werbungswährungsangebot macht, nicht gefunden und dich nicht gebucht. Dass der Kunde dich bereits gefunden hat, zeigt doch nur, dass du mit deiner eigenen Marketingarbeit gut genug bist, um auf die Werbung eines Kunden nicht angewiesen zu sein. By the way, das ist kein übertriebenes Beispiel. Selbst große Künstler, die in ihrer Branche und ihrer Szene extrem bekannt sind und ein hohes Ansehen genießen und entsprechend gut verdienen, kriegen trotzdem von branchenfremden Kunden immer noch Werbung als Bezahlung angeboten. Das zeigt einerseits wundervoll die Sinnlosigkeit dieser Bezahlung, denn der Künstler ist nun wirklich und absolut nicht mehr darauf angewiesen, kurzes Googeln hätte das sofort gezeigt. Andererseits sieht man, dass dem Kunden gar nicht klar ist, wie sinnlos sein „genialer“ Einfall ist, den Künstler mit Werbung zu bezahlen. Und das Grundproblem ist allgemein hin immer noch, dass Kunden größtenteils nicht wissen, was die Arbeit eines Künstlers für einen Wert hat. Einen _finanziellen_ Wert.

Grund 3 – Keine Zielgruppe:

Als du deine Marketingarbeit auf die Beine gestellt hast, hast du vorher lange recherchiert, was ist deine Zielgruppe, wo ist deine Zielgruppe zu finden, über welche Kanäle kommuniziert sie, welche Sprache spricht sie, etc. Du hast Personas erstellt und ausgewertet. Am Ende hast du die perfekten Kanäle gefunden, um deine Zielgruppe zu erreichen. Eine solche Analyse kostet Zeit und Erfahrung. Dein Kunde hat diese Erfahrung nicht und er hat auch keine Personaanalyse durchgeführt, um zu wissen, wo deine Zielgruppe zu finden ist. Er verbreitet deine Comics über Häschen und Mäuschen auf seiner Facebookseite über Stahlbau, er bietet dir eine Kontakteliste voller Bänker, er verteilt Flyer mit deiner Zeichnung und deinem Namen unter Bodybuildern, er stellt dein Bild auf seinen reichweitenstarken Instagram Account, dem nur Bots folgen. Der Kunde kennt weder deine Zielgruppe, noch weiß er, über welche Kanäle er sie erreicht. Von 10000 Leuten, die durch seine Werbung deine Zeichnungen sehen, interessiert sich vielleicht einer in geschäftlicher Hinsicht dafür. So funktioniert der Akquisetrichter nicht.

Grund 4 – Der Teufelskreis:

Ok , man könnte jetzt sagen, aber der eine interessiert sich ja. Der ist ein potentieller Kunde. Und was dann? Bezahlt der dich wieder nur mit Werbung? Und der dritte Kunde, den du durch den zweiten Kunden an Land ziehst, bezahlt dich wieder nur mit Werbung, weil die zwei anderen davor konnten das ja auch? Genau aus diesem Grund ist es so wichtig, konsequent zu bleiben, keine Ausnahmen zu machen und sein Honorar einzufordern. Jedes Akzeptieren von Werbungsbezahlung hämmert weiter den Fakt in die Köpfe der Kunden, dass diese Art der Bezahlung ok ist.

Grund 5 – Kein Zahlungsmittel:

Werbung ist kein Zahlungsmittel. Um Wikipedia mal zu zitieren: Als Zahlungsmittel gelten im Zahlungsverkehr übertragbare, einheitliche und zählbare Wertträger, die als Gegenleistung oder als Transferleistung dienen. Werbung ist nicht übertragbar. Werbung ist nicht einheitlich und nicht zählbar. Werbung kannst du bestenfalls gegen weitere Kunden eintauschen, die wieder nur Werbung zu bieten haben. Dein Vermieter wird Werbung nicht annehmen. Der Kassierer an der Kasse im Supermarkt wird Werbung nicht annehmen. Deine Krankenkasse wird Werbung nicht annehmen. Das Finanzamt wird Werbung nicht annehmen.

Grund 6 – Der Wert:

Wenn man als Kunde etwas mit Geld bezahlt, dann weiß der Kunde, was dieses Geld wert ist. In diesem Geld stecken seine Arbeit, sein Schweiß, seine Zeit. Für dieses Geld hat er gearbeitet, was ihn Mühe und Aufwand gekostet hat. Diesen Wert hat das Geld für ihn. Wenn er sich etwas dafür kauft, sei es einen Schokoriegel oder ein neues Auto, dann überträgt er den Wert seiner eigenen Arbeit auf diesen Kauf, auf den Hersteller, auf das Produkt, auf eine Dienstleistung. Oder anders gesagt, ihm ist das Produkt seine eigene Arbeit und seine eigene Zeit wert. Er ist bereit ein Auto oder einen Klempner mit seiner Arbeitszeit, seinem Geld wertzuschätzen. Werbung statt Geld als Bezahlung anzubieten ist nach dieser Logik eine offene und deutliche Ansage, dass deine Arbeit nichts wert ist. Meine lieben Kollegen: Wacht auf!

Ich muss dazu noch sagen, Ausnahmen bestätigen die Regel. Wenn beispielsweise ein großer Publisher oder ein Influencer, die deine Zielgruppe direkt ansprechen und zu denen du selbst einen guten Draht hast, mit dir zusammenarbeiten wollen, dann kann Werbung von denen tatsächlich eine wirklich vielversprechende Bezahlung sein. Crosspromotion ist auch eine super tolle Sache, hinter der man auf jeden Fall stehen kann. Aber diese Ausnahmen sind selten und gehören von beiden Seiten gut überlegt und ausgehandelt.

Ich hoffe, ich konnte ein paar Kollegen da draußen die Augen öffnen und vielleicht dem ein oder anderen Kunden ein besseres Gefühl dafür geben, was die Arbeit eines Künstlers wert ist.

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HasiAnn

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Warum Telefonieren für mich der blanke Horror ist

Das Thema kam für mich wieder auf, als ich aus Scheiß und Langeweile eine Instagram Story verfasst habe und die Analogie zwischen Jerrys panisch verängstigtem Gesicht und meiner Reaktion auf ein klingelndes Telefon hergestellt habe. Oder anders ausgedrückt: Telefonieren ist für mich der blanke Horror. Als ich auf die Story auf Instagram und Twitter die ersten Reaktion erhalten habe, die alle ihrer gnadenlosen Zustimmung freien Lauf ließen, wurde ich nachdenklich.

Man sieht es immer gern in den Medien, Fernsehen, Filmen Zeitschriften, wie jugendliche KIDZ (mit Z) wahnsinig gern an der Strippe hängen – naja, heute ist die Stripper wohl eher Schnee von gestern – und stundenlang telefonieren. Ok, das WiFi-Zeitalter hat Dank Whatsapp & co. die Telefonfunktion des Handys ein wenig sinnlos werden lassen, aber der allgemeine Tonus geht immer noch dahin, dass es nichts tollerererers auf der ganzen Welt gibt, als von der Schule nach Hause zu kommen und am Telefon mit seinen Freunden zu quatschen. Auch in der Erwachsenenwelt wird das gern zelebriert, wenn das private Telefonieren am Arbeitsplatz immer als schlimmes Negativbeispiel für leicht ablenkbare Mitarbeiter hingestellt wird.

Scheinbar ist Telefonieren in der Welt da draußen etwas wirklich fantastisches und jeder, der das nicht gern macht, ist abnormal.

Den Bogen zu meiner Instagram Story spannend, dachte ich nach, ob ich Leute in meinem Freundeskreis hatte, von denen ich wusste, dass sie gern telefonieren. Mir fiel keiner ein. Nicht ein einziger. Ich dachte weiter nach, ob ich irgendwelche Bekannte hatte, auf die das zutreffen könnte. Mir fiel keiner ein. Hatte ich vielleicht Leser oder Kunden, die mal durchblicken ließen… nein… Aber die großen Medienmenschen, große Persönlichkeiten, die ich mag und schätze, ein Gronkh, ein LeFloid, eine Honeyball, ein RBTV Simon Krätschmer… … …

Ich wurde wieder sehr nachdenklich. Selbst die großen Persönlichkeiten, zu denen ich aufsehe und gerade die ich für so „normal“ halte, haben alle irgendwann mal erwähnt, dass sie es hassen zu telefonieren. Floid sagte selbst, dass er niemals ans Handy geht, wenn es klingelt und er die Nummer nicht kennt. Immer wieder berichten Leute davon, dass sie lieber Laufwege, Busstrecken und Tickets in Kauf nehmen, nur um persönlich mit jemandem in einer Filiale zu sprechen, als dort anzurufen.

Wie „abnormal“ ist es eigentlich, diese Art von sozialem Kontakt und Kommunikation zu hassen oder gar zu fürchten?

Ich fürchte mich ebenfalls vorm Telefonieren. Dabei ist es egal, ob ich anrufen muss, oder angerufen werde. Ob ich den Gesprächspartner kenne oder nicht. Ob es eine echte Person ist, mit der ich rede oder eine Bandansage. Lediglich die Intensität der Furcht ist unterschiedlich. Einfach ist es für mich, wenn mich eine bekannte Person von sich aus anruft, meine Mama zum Beispiel. Schwieriger wird es, wenn ich die Person nicht kenne und eine fremde Nummer oder gar keine Nummer auf dem Display erscheint. Noch schrecklicher wird es, wenn ich von mir aus jemanden anrufen muss, den ich nicht kenne, einen Kundenservice, ein Amt oder einen Arzt. Ich kriege die typischen Panikreaktionen: Schweißnasse Hände, Zittern, Stottern, Frieren, erhöhter Puls, trockener Mund, Kloß im Hals, Konzentrationsschwierigkeiten und so weiter. Mit jemandem zu telefonieren ist für mich, wie einem ausgehungerten Löwen gegenüber zu stehen. Oder einer mündlichen Matheprüfung beim strengsten Lehrer. Aber nicht nur Telefonieren mit einem Menschen ist schrecklich. Bandansagen sind ebenfalls furchtbar, weil ich mir unglaublich dumm dabei vorkomme, in den Hörer „BERATUNG“ zu schreien, aber die elektronische Stimme immer noch meint, mich nicht zu verstehen. Und ich hasse die Leute, die die Warteschleife erfunden haben. Es ist ohnehin schon schrecklich genug, sich auf ein Telefonat mental vorzubereiten, aber wenn man in eine Warteschleife gesteckt wird, steht man unter dauerhaftem Strom, weil man nie weiß, wann das Bandgedudel abbricht und man mit einem Menschen sprechen muss. Folter oberster Güte. Am aller schrecklichsten sind Anrufe von mir an offizielle Stelle mit einer Intentionen, die einen ungewissen Ausgang hat. Einen Vertrag per Telefon zu kündigen ist nicht ganz so brutal, wie am Telefon jemanden überzeugen zu müssen, die Kündigung eines Vertrages zu akzeptieren, ohne vorher zu wissen, ob das klappt oder nicht.

Jeder schlaue Psychologe hätte sicher eine Erklärung dafür, warum es manchen Menschen so viel Angst einjagt, telefonieren zu müssen. Ich will hier auch keine fachpsychologischen Zoten quackern. Mir ist eben nur aufgefallen, dass es zumindest in meinem Wirkungskreis gar nicht so „abnormal“ ist, das Telefon zu fürchten. Es ist normaler, als es zu lieben.

Wie geht es euch damit? Seid ihr auch Telefon-Angsthasen so wie ich? Wie geht es euch in so einer Situation? Oder liebt ihr Telefonieren und könntet das den ganzen Tag tun? Oder ist es euch so egal, dass ihr nie einen Gedanken daran verschwendet habt.

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So entwirft man aus dem Stegreif einen interessanten Charakter – Mein Geheimtipp

In meinem letzten Instagram Live Video wurde ich gefragt, wie ich denn die Charaktere für Fourth Instance entwerfe, sie seien ja so vielschichtig und interessant. Es kam eine kleine Diskussion auf, dass es für den ein oder anderen sehr schwierig ist, Charaktere zu entwerfen. Es gibt da eine Menge Probleme, die dabei auftreten, beispielsweise, dass man absolut keine Ideen hat, welche Eigenschaften er haben soll oder wie er am besten in die Story passt. Und wenn man dann doch eine Idee hat, verwurschtelt man sich sehr schnell in Stereotype und Klischees wie das dumme Blondchen, das gerettet werden muss und der starke Held, der fehlerlos ist.

Ich gebe daher hier einfach mal einen Leitfaden, den ich gern benutze, wenn ich neue Charaktere entwerfe und designe, sodass sie weder langweilig, noch plump, noch vorhersehbar werden, dafür aber Tiefe haben und vielschichtig sind. Und das Ganze münze ich auf den besonderen Fall, wenn ich wirklich absolut keine Ahnung und keine Idee habe, wie ich den Charakter entwerfen soll, wenn es keine Vorlagen gibt, keine Referenzen, keine grundlegende Vorstellung, keinen Plot, keine Storydetails oder irgendwas. Quasi ein weißes Blatt Papier ohne den Hauch einer Idee.

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17 Tipps für einen erfolgreichen Cosplay-Fotoshooting-Marathon

Misu, Ayla, Michelle und ich hatten am Osterwochenende einen dreitägigen Cosplay-Marathon. Ich könnte jetzt natürlich alles wieder conberichtartig aufschreiben, aber das hab‘ ich jetzt schon an die drölftausend mal. Stattdessen habe ich mal eine kleine Liste mit Tipps erstellt für alle, die auch mal einen Foto-Marathon mit Cosplayern planen und wissen wollen, worauf man so achten sollte und welche Stolperstellen es gibt. Die Erfahrung kommt hier aus erster Hand. Das war auch mein erster Marathon, der weit länger als einen Tag ging und nicht an eine Con gebunden war. Von daher.

Tipp 1: Nicht krank werden

Und ich hab‘ gleich die erste Regel gebrochen. Yei. Ich bin so ein Noob. In der Nacht von Sonntag auf Montag konnte ich überhaupt nicht schlafen. Insomnia auf der ganzen Strecke. Und ständig hat irgendwas in meinem Hals gepieckst. Ich hab die ganze Zeit gedacht, was isch da lous? Hab‘ ich mich vielleicht da irgendwo verletzt, bin ich mit der Zahnbüste ausgerutscht oder kein Plan?! Als aus dem Piecksen Schmerzen wurden und sich unangenehm dicker Schleim in meinem Hals bildete, wusste ich, Mandelentzündung. Und so war es auch. Ich lag die ganze Woche komplett flach. Konnte nicht arbeiten und das, obwohl ich die Wocher vorher noch auf die Zusage für einen sehr großen Illustrationsauftrag gewartet hab, der diese Woche kam und ich… konnte nur sagen „QnQ kann ich später anfangen, ich bin halbtot meeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeh“. Kommt super bei ’nem Neukunden an. Schicksal… echt mal… Ich huste und schniefe und kopfschmerze mich so halb durch die Woche, noch in voller Panik, weil 3 Tage Marathon noch anstanden und ich Schiss hatte, dass ich als Fotograf ausfalle. Ich hab versucht, so viel wie möglich zu schlafen und auszuruhen. Ich hab aber auch gemerkt, nach drei Tagen war schon das schlimmste überstanden. Als ich grad so wieder in der Lage war zu laufen, hab kleinere Spaziergänge im Wald gemacht, damit sich mein Körper wieder an die Anstrengungen gewöhnt, sonst wäre ich schon beim ersten Shooting zusammengeklappt. Letztendlich lief alles gut. Ich hab zwar wegen Reizhusten und Schnupfen die ganze zeit geröhrt wie ein Elch und meine Stimme war völlig im Eimer, aber ich hab jedes Shooting knallhart durchgezogen.

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Buchmesse Leipzig 2018 – Blizzard draußen, Regen drinnen und trotzdem eine der besten LBMs

 

Diese LBM war der Shissl!!!! Sie war so wundervoll. Neben der LBM 2009 und 2015 definitiv auf Platz eins. Einfach nur geil!!!

Ich schreib den Conbericht dieses Mal nicht chronologisch. Es ist einfach zu viel passiert und das chronologisch aufzuschreiben macht wenig Sinn, denn es würde zwangsweise recht eintönig werden „aufstehen, hinfahren, rumlaufen, shooten, hinsetzen, heimfahren, schlafen, wiederholen“. Daher werd ich jetzt einfach mal alles thematisch schreiben.

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Mein Umzug – Ein Chaos-Bericht

Was für eine Odyssey und ich meine nicht die von Cappy. Ich hatte versprochen, ausführlich über den Umzug zu schreiben und genau das werd ich nun tun mit Fotos und allem drum und dran. Holt euch Popcorn, huschelt euch ein, jetzt kommt eine sehr lange Geschichte, liebe Kinder.

Warum Umziehen?

Die Idee zum Umzug entstand schon vor einiger Zeit in Misus und meinem Kopf. Die alte Wohnung hatte ziemlich ausgedient. Misus Zimmer war zu klein für ihre Zwecke, vorallem was Cosplaybasteln, Videos aufnehmen und Schreibtischarbeit angeht.

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Valentinstags Merch Paket

Hallo meine lieben Leserleins,

Ich hatte so Bock auf ein paar extra verliebte Chibis und hab‘ hier für euch jetzt ein kleines Valentinstags Merch Paket zum selbst behalten oder verschenken.

Es enthält vier Postkarten

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FAQ zu Staffel 2

Um vielleicht ein paar Fragen vorzubeugen hier ein kleines FAQ

Muss man den Manga „Fourth Instance“  gelesen haben, um „Demon Ai“ zu verstehen?

  • Nein, an für sich nicht. Da „Demon Ai“ aber im gleichen Universum spielt wie „Fourth Instance“ wäre es sicher ganz interessant. Ist aber kein Muss.

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Inktober 2017

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Erklärung

Es ist endlich wieder Intkober :DDDD

(Bevor ich jetzt wieder die ganze Erklärung an das erste Bild ran klatsche und der Kommi darunter super lang wird, schreib ich lieber gleich einen Artikel, dann wisst ihr alle bescheid <3)

Was ist die Inktober Challenge? Die Inktober Challenge wurde von Jake Parker ins Leben gerufen und ist eine jährliche Challenge, der sich viele viele Künstler in der ganzen Welt stellen. Man zeichnet jeden der 31 Oktobertage eine Illustration mit Tusche/Tinte/schwarzen Linern und veröffentlicht diese unter dem Hashtag #inktober. Es gibt die Challenge seit 2009 und soll vor allem eine Übung zum Inken sein, also zum traditionellen Zeichnen mit Tusche (gegenteilig dazu das digitale Zeichnen am Graftiktablett). Hier ist nochmal alles ganz ausführlich erklärt: mrjakeparker.com/inktober

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